Alle Artikel mit dem Schlagwort: Edelmetall

Zu sehen ist hier ganz rechts eines der Zirkonium-Atome in einem Netz aus weiteren Katalysator-Atomen in einer Knopfzelle. Das Zirkonium ersetzt einerseits das teure Edelmetall Platin, verbessert zudem aber auch durch die Einzel-Atom-Struktur die Zellchemie im Akku. Dies wiederum führt dazu, dass die Knopfzelle länger Strom liefert als ältere Modelle. Visualisierung: Bernd Schröder für das HZDR und Minghao Yu für die TU Dresden

Zirkonium-Energieschub für Mini-Akkus

Dresdner Forscher ersetzen Platin in Knopfzellen durch billigere Katalysatoren Dresden, 18. Dezember 2022. Zirkonium könnte die kleinen Knopfzell-Akkus in Hörgeräten billiger machen und ihnen zudem mehr Kraft verleihen. Darauf haben Dr. Minghao Yu von der TU Dresden und Dr. Agnieszka Kuc vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hingewiesen. Um die Leistungsdichte von Zink-Luft-Energiespeichern zu erhöhen, ersetzte das institutsübergreifende Team die Platin-Teilchen in den Akku-Katalysatoren durch Atome aus dem billigeren Zirkonium.

Schmetterlingstaler von König August II. der Starke aus dem Jahr 1708, wohl Münzstätte Dresden oder Leipzig, Quelle: Deutsche Bundesbank, Repro (hw) aus: „Sachsens Silber, Gold und Geld“

Wie Sachsens Silber deutsche Geldpolitik mitprägte

Buch über sächsische Zahlungsmittel skizziert Vorreiterrolle des Landes seit dem Mittelalter Sachsen spielte in der deutschen Geldpolitik seit dem Mittelalter oft eine Vorreiterrolle. Möglich wurde dies nicht zuletzt durch das Silber aus dem Erzgebirge, aber auch durch besondere Handwerkskunst, die sächsische Münzen auch außerhalb der Landesgrenzen begehrt machten, und die kurfürstliche Finanzpolitik, der Währungsstabilität als Staatsräson galt. Dass es dann ausgerechnet die Preußen waren, die diese geldpolitische Grundsätze auch in Sachsen aushöhlten, trug sicher zu den bis heute andauernden Animositäten zwischen Dresden und Berlin bei. Wie es dazu kam, schildert der nun erschienene und reich bebilderte Band „Sachsens Silber, Gold und Geld“.

Goldsuspensionen im Labor. Foto: NaPaGen

Freiberger rühren Qualitäts-Goldtinte für elektronische Sporttextilien an

Nanopartikeltinten-Hersteller NaPaGen aus Bergakademie ausgegründet Freiberg, 21. März 2021. Vier junge Akademiker aus Freiberg haben einen Weg gefunden, um Tinte aus Goldstaub und ähnlichen Nanopartikeln hochautomatisiert und in besonders hoher Qualität herzustellen. Mit dieser Edelmetall-Tinte lässt sich dann hauchdünne Elektronik für „schlaue“ Sportkleider, Puls-Armbänder, Autos und Flugzeuge drucken. Das Quartett aus der Naturwissenschaftlerin Nadja Lumme, dem Chemiker Dr. Maik Gerwig, dem Automatisierungsspezialisten Frederic Güth und der Betriebswirtin Bedia Jüttner hat auf dieser Technologiebasis nun eine eigene Firma namens „NaPaGen“ aus der Bergakademie Freiberg ausgegründet.