Alle Artikel mit dem Schlagwort: Digital Twin

Digitale Zwillinge von Bahnbrücken können künftig anzeigen, ob das Bauwerk in der realen Welt gewartet oder repariert werden muss. Visualisierung: Uni Hannover

Digitale Zwillinge sollen Bahnbrücken in Schuss halten

TU Dresden und weitere Partner haben System entwickelt, um Gesundheit von Eisenbahnbrücken zu überwachen und in Modellen zu spiegeln Dresden/Hannover, 12. April 2022. Digitale Zwillinge sollen künftig dabei helfen, Schäden und Gefahren an Eisenbahnbrücken rechtzeitig zu erkennen. Dies könnte dabei helfen, solche Bauwerke vorausschauend zu warten („Predictive Maintenance“) , vermag unter Umständen auch Katastrophen wie den Einsturz der Autobahnbrücke in Genua 2020 zu verhindern. Im Zuge des Projektes „Digitale Instandhaltung von Eisenbahnbrücken“ (Dimarb) haben Bauingenieure und Bahnexperten aus Hannover, Dresden und Aachen nun ein System entwickelt, um die Brückengesundheit durch Sensoren zu überwachen und jede Änderung in einem digitalen Zwilling des Bauwerks abzubilden.

Die riesige Digitalkopie macht es möglich: Bis ins winzigste Detail kann man sich nun in Rembrandts "Nachtwache" hinein-zoomen. Repro: Rijksmuseum Amsterdam

„Nachtwache“: Weltweit größte Digitalkopie eines Kunstwerks im Netz

Rijksmuseum Amsterdam hat einen 5,6 Terabyte großen digitalen Zwilling von Rembrandts berühmtem Gemälde geschaffen Amsterdam/Dresden, 4. Januar 2022. Das niederländische Rijksmuseum hat im Zuge der Operation Nachtwache das gleichnamige Rembrandt-Gemälde in einer rekordverdächtigen Auflösung digital fotografiert und ins Internet gestellt. Das Digitalisat umfasst 717 Gigapixel. Es offenbart dabei Bilddetails bis hinunter zum Pigmentpartikel, die bisher nur den Restauratoren unter Lupe und Mikroskop sichtbar waren. Das geht aus einer Mitteilung des Museums in Amsterdam hervor.

KIs sollen auch die Verkehrsflüsse in der "Smart City" steuern. Grafik: Bosch

Straßen bekommen digitale Zwillinge

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt 22 Millionen Euro für Dresdner Projekte Dresden, 25. November 2021. Auf der Suche nach Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft wollen Wissenschaftler aus Dresden und Aachen „Digitale Zwillinge“ von Straßen generieren. Für einen entsprechenden Sonderforschungsbereich „Digitaler Zwilling Straße – Physikalisch-informatorische Abbildung des Systems ,Straße der Zukunft‘“ sowie zwei Graduiertenkollegs an der TU Dresden hat die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) nun über 22 Millionen Euro Fördergelder zugesagt.