Alle Artikel mit dem Schlagwort: Computerkunst

Mit der Installation "Ichi-Kousatsu" will uns der 25-jährige Alexander Pospischill aus Weimar animieren, in der Hektik des Alltags inne zu halten. Setzt sich der Besucher ganz ruhig in den Raum, treiben aus dem Schattenbaum Zweige - die sofort verdorren, wenn sich jemand bewegt. Foto: Michael Kugler

Ein NSA-Schnüffeltelefon und die Kunst des Innenhaltens

Beim “Medienfestival 2014” in Dresden hagelt es am Wochenende MB21-Preise für junge Medienkünstler Dresden, 13. November 2014: Ein 3D-Drucker reißt virtuelle Figuren aus dem Computerspiel „Minecraft“ in die „reale“ Welt. Ein Besucher verirrt sich in einem dunklen Raum, verharrt – und ein Lichtbaum beginnt zu wachsen. Ein anderer findet ein altes Telefon auf einer einsamen Stele, klingelt es mit seinem iPhone an – und bekommt 24 Stunden später eine SMS mit allen persönlichen Daten, die er dabei hinterlassen hat – möglicherweise erschnüffelt von der NSA?! All dies sind multimediale Installationen, die nicht etwa von hochdotierten internationalen Künstlern, sondern von deutschen Jugendlichen entworfen wurden. Zu sehen sind diese und Dutzende weitere Werke junger Kreativer am Wochenende beim „Medienfestival 2014“ in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD).

Medienkünstler aus Dresden und Kairo wollen Kunstmauer technologisch überwinden

Kairo/Dresden, 7. April 2013: Künstler aus Dresden und Ägypten wollen die Mauer zwischen Kunst und Volk durch interaktive Installationen in Kairo überwinden: „Zwei Orte in Kairo, auf beiden Seiten der Mauer, die wegen der revolutionären Ausschreitungen um den Tahrir Square errichtetet wurde, werden durch den kreativen Einsatz von neuen Technologien miteinander vernetzt und wieder zusammengeführt“, kündigte das InterLab-Team der Transmedia-Akadmie Hellerau an. Wie genau dies geschehen soll, verrieten die Künstler allerdings nicht.

Rotes Rauschen und digitale Holzschleuder gewinnen Cynetart-Preise

Dresden, 9. November 2012: Ein Mikro-Erdbebenverstärker, eine organisch-digitale Holzschleuder und technoide Joghurt-Werbung haben die Hauptpreise beim diesjährigen Computerkunstfestival „Cynetart“ (15.-21. November 2012, Festspielhaus Dresden-Hellerau) in abgestaubt. Die Jury wählte aus über 350 Einsendungen die Installation „Rotes Rauschen“ von Kerstin Ergenzinger für den Förderpreis der sächsischen Kunstministerin aus. Der Dresdner Sebastian Piatza erhält für sein Projekt „smslingshot“ das mit 10.200 Euro dotierte „Artist-in-Residence-Stipendium“ und der mit 5000 Euro dotierte „Cynetart-Preis“ geht an die slowakische Künstlerin Maja Smrekar für “Hu.M.C.C. – Human Molecular Colonization Capacity“.

“Cynetart”-Festival will Beben auf Raumschiff Erde vorführen

Dresden, 31. Oktober 2012: In zwei Wochen beginnt im Ensemble der “Deutschen Werkstätten Hellerau” in Dresden die “Cynetart” (15.-21. November 2012). Das Festival für computergestützte Kunst werde in diesem Jahr versuchen, die ” aktuellen Umbrüche, die wir auf unterschiedlichen Ebenen in unserem Alltag erleben”, zu spiegeln, die “Erschütterungen unseres Handelns auf dem Raumschiff Erde”, erklärte Festivalleiter Thomas Dumke von der Trans-Media-Akademie (TMA), die den Wettbewerb organisiert hatte.

Dresdner Technologiekunst-Festival “Cynetart” erweitert urbane Realität

Über 35.000 Euro Preisgelder winken Dresden, 7. Oktober 2012.: Biotechnologische Machbarkeitsphantasien, computertelefon-gestützte erweiterte Realitäten im urbanen Raum, aber auch Retro-Nachbauten „antiker“ Musikroboter und vieles Kunst-Technologische mehr sind zentrale Themen des Computerkunst-Festivals „Cynetart“, zu der die Transmedia-Akademie Hellerau vom 15. bis 21. November 2012 einlädt. Umrahmt von Performances, Tanz, PC-Kunst und ähnlichem werden in diesem Jahr Preise im Gesamtwert von über 35.000 Euro vergeben – damit sei die Cynetart eines der höchstdotierten Medienkunst-Festivals in Deutschland, hieß es von der Transmedia-Akademie.

Arbeiten für Computerkunst-Festival Cynetart 2012 gesucht

Dresden, 15.2.2012: Die Transmedia-Akademie (TMA) in Dresden-Hellerau nimmt ab sofort Bewerbungen für die nächste “Cynetart”-Runde entgegen. Das 16. internationale Festival für computergestützte Kunst wird in diesem Jahr vom 15. bis 21. November im Festspielhaus Hellerau stattfinden. Künstler und Initiativen können ihre Wettbewerbsbeiträge bis Ende März hier einreichen. Die “Cynetart” wird seit 1997 in Dresden ausgerichtet. Ursprünglich als reines Festival für Computerkunst gestartet, hat es sich im Laufe der Jahre konzeptionell erweitert. Performances und Installationen mit tänzerischen Elementen, die experimentell mit Sensorik, Computern und anderer Technik kombiniert werden, machen inzwischen einen Schwerpunkt aus. hw

Computerkunstfestival “Cynetart” feiert Befreiung des Körpers

Dresden, 1.11.2011: Im vor 100 Jahren eröffneten Festspielhaus Dresden-Hellerau feiert das Computerkunstfestival “Cynetart” vom 15. bis zum 25. November 2011 die technisch und künstlerisch verstärkte Körperwahrnehmung. Das von Heinrich Tessenow für die proklamierte „Befreiung des Körpers“ entworfene Gebäude wird sich in dieser Zeit in “ein Raum-Labor verwandelt, in dem kulturelle, künstlerische und wissenschaftlich-technische Dimensionen heutiger wie künftiger Körperwahrnehmung erfahrbar werden”, wie der Veranstalter, die Transmedia-Akadmie Dresden, mitteilte.