Alle Artikel mit dem Schlagwort: Augmented Reality

Selbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: GesisSelbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: Gesis

Cyberhelm für Stahlwerker

Zwickauer Elektrotechniker zeigen auf CeBit Schutzhelm mit Datenbrille Zwickau/Hannover, 9. März 2016. Man kennt das sonst nur aus Sci-Fi-Filmen à la „Robocop“ oder Militär-Propagandastreifen: Nähert sich von hinten ein Bösewicht, alarmiert ein Datenbildschirm im Helm den Polizisten oder Soldaten rechtzeitig vor der Gefahr. Inzwischen ist diese Technologie aber im zivilen Leben angelangt: Ingenieure aus Zwickau und Salzgitter haben nun einen Schutzhelm mit integrierter Datenbrille entwickelt, den sie zur Computermesse „Cebit“ (14. bis 18. März 2016) in Hannover live vorführen wollen. Der Cyberhelm warnt nämlich Stahlwerker vor Gefahren und hilft ihnen per Erweiterter Realität („Augmented Reality“ = AR), kaputte Fabrikmaschinen zu reparieren.

Ein Arbeiter im VW-Werk Wolfsburg identifiziert mit der Datenbrille rasch eine Scheibe. Foto: VW

VW-Arbeiter bekommen Datenbrillen

Digitale Hilfe bei der Teile-Suche Wolfsburg, 25. November 2015. Volkswagen setzt seinen Arbeitern in der Autofabrik Datenbrillen auf: Nach einem dreimonatigen Piloteinsatz haben zunächst 30 Mitarbeiter im Lager Wolfsburg solche Computer-Brillen bekommen, mit denen die Träger einerseits ihr reales Umfeld sehen können, über die Brille aber auch digitale Zusatzinformationen eingeblendet bekommen. Das geht aus einer VW-Meldung hervor.

Bei "Pingtime" verschwimmen die Grenzen zwischen physischem Spiel und virtueller Welt-Erweiterung - ein Beispiel für "Augmented Reality". Hier erfassen Kamera, Geräusch- und Vibrations-Sensoren die Bewegungen der Spieler und projeizieren in Echtzeit Licht- und Sound-Effekte dazu. Foto: Heiko Weckbrodt

Beim Pingpong 3.0 verschwimmen reale und virtuelle Welt

Medienfestival 2015 in Dresden mit 50 faszinierenden Mitmach-Stationen Dresden, 14. November 2015. Wie spielt sich Tischtennis in einem Raum, in dem reale und virtuelle Computerwelt verschwimmen? Da, wo jeder Hüpfer des Balls die Spielplatte wie eine Gummimatte zu deformieren scheint, jeder Schlag neue Strukturen schafft? Ausprobieren und erspielen können wir diese gleichermaßen faszinierende wie irritierende Erfahrung in der Installation „Pingtime“. Darin überwachen eine Kamera und Geräuschsensoren eine Tischtennisplatte. Die Geräte analysieren in Echtzeit die Bewegungen der Spieler und reagieren darauf sofort: mal mit verfremdenden Geräuschen, mal mit wandelnden Lichtprojektionen auf der Tischtennisplatte. Erlebbar und erspielbar ist dieses Wechselspiel zwischen physischen Agieren und virtuellem Reagieren an diesem Wochenende während des „Medienfestivals 2015“ (12. und 15. November 2015) in den Technischen Sammlungen Dresden – samt 50 weiteren multimedialen Mitmach-Stationen. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

In ersten Praxistests in einer Druckerei hat sich die Datenbrille laut KBA-Angaben bereits bewährt. Servicetechniker im Einsatz mit Datenbrille. Foto: KBA

Druckerei-Techniker bekommen augengesteuerte Datenbrillen

Zwickauer Hightech-Brille soll Reparatur von Planeta-Maschinen beschleunigen Zwickau/Würzburg/Radebeul, 1. Oktober 2015. Service-Techniker in Druckereien bekommen künftig augengesteuerte Datenbrillen aufgesetzt, wenn eine Maschine kaputt geht. Per Videokonferenz führt dann ein Experte aus der Ferne den Mann oder die Frau vor Ort durch die Reparatur. Entwickelt haben diese Datenbrillen der Druckmaschinen-Hersteller „König & Bauer“ (KBA) und die „Westsächsische Hochschule Zwickau“ (WHZ). Die Partner wollen diese Innovation am 5. Oktober erstmals auf der Fachmesse „World Publishing Expo 2015“ (IFRA) in Hamburg vorführen. An dem Projekt ist auch die „König & Bauer“-Tochter „Planeta“ in Radebeul beteiligt.

Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

Schub für Spiele mit erweiterter Realität erwartet

Mehr als 420 AR-Spiele-Downloads für 2019 erwartet Hampshire, 30. März 2015: Spiele, in denen reale Umgebung und virtuelle Welten verschmelzen („Erweiterte Realität“ bzw. „Augmented Reality“ = AR), werden in den nächsten Jahren einen deutlichen Schub erleben. Das hat das britische Marktforschungs-Unternehmen „Juniper“ aus Hampshire prognostiziert. Demnach werden sich die AR-Spiele-Downloads bis 2019 mehr als verzehnfachen: von zuletzt 30 Millionen Downloads (2014) auf dann 420 Millionen. Vor allem Datenbrillen und bessere Smartphone-Chips sollen dafür sorgen.

Der Besucher erlebt auch die Schießbahn in "Situation Room" aus verschiedenen Perspektiven: Als Sportschütze, als Soldaten im Feldeinsatz, als Beobachter, der in die Schussbahn gerät... Foto: Rimini Protokoll

„Situation Room“ macht uns zum Hochrüster und Waffenopfer

Im Videolabyrinth im Militärmuseum Dresden werden Zuschauer zu iPad-gesteuerten Kindersoldaten, Waffenlobbyisten, Feldchirurgen Dresden, 12. März 2015: Im einen Moment sind wir Kindersoldat und posieren in Afrika stolz mit unserem Sturmgewehr. Wenige Minuten später versuchen wir als Rüstungshändler mit den Scheichs ins Geschäft zu kommen. Augenblicke später flicken wir als Chirurg in einem Feldlazarett die Wunden zusammen, die wir als Kindersoldat einem Zivilisten gerissen haben… All diese Masken, diese zehn geborgten Identitäten im Spannungsfeld von Rüstung, Waffenexporten und Krieg, setzt der Besucher in dem „technoid-empathischen“ Mitmachstück „Situation Room“ auf, das ab heute zwei Wochen lang in einem Containerlabyrinth im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden aufgeführt wird.

Die Augmented-Reality-App "Magixx" erkennt in gedruckte Bilder eingebettete unsichbare Codes und spiegelt dann auf dem iPhone-Bildschirm Zusatzinhalte ein. Foto: Heiko Weckbrodt

Totholz erweitert die Realität

„Augmented Reality“: iPhone blendet in „Dresdner Neuesten Nachrichten“ Videos und Audio-Clips zu gedruckten Fotos ein Dresden, 16. September 2014: Wer die Tageszeitung „Dresdner Neueste Nachrichten“ (DNN) aufschlägt, findet ab heute einige gedruckte Fotos mit einem blauen Handy-Symbol gekennzeichnet. Das bedeutet: Hat der Leser eine kostenlose „Magixx“-App auf sein iPhone oder Android-Telefon aufgespielt, kann er diese Bilder wie einen QR-Code einscannen und bekommt digitale Zusatzinhalte wie Videos, Musik-Clips oder Karten eingeblendet. Das Prinzip dahinter nennt sich „Augmented Reality“ (AR) – erweiterte Realität.

Prof. Rigo Herold mit einer interaktiven Datenbrille mit OLED-Displays. Foto: Fraunhofer-Comedd

Zwickauer steuern Laster per Datenbrille

Superkondensator-Lkw wird zur “CeBit” von Roboterauto verfolgt Zwickau/Hannover, 8. März 2014: Rollen bald Lastkraftwagen über Deutschlands Straßen, auf deren Fahrerbock kein Mensch sitzt, sondern die wie US-amerikanische Kampfdrohnen aus einer Dispatcherzentrale ferngesteuert werden? Die Elektrotechniker der “Westsächsischen Hochschule Zwickau” wollen dieses Konzept jedenfalls ab Montag auf der Computermesse „CeBit“ (10.-14. März 2014) in Hannover vorführen: einen energie-effizienten Modell-Laster, der Ferne per Datenbrille gesteuert wird.

Jeder fünfte Deutsche interessiert an Datenbrillen

Berlin/Dresden/Mountain View, 15. Mai 2013: Noch sind sie gar nicht auf dem Markt frei erhältlich, da wächst auch schon das Interesse der Deutschen an Datenbrillen, an denen Google, Fraunhofer-Forscher und andere derzeit fleißig herumbasteln: Laut einer repräsentativen Aris-Umfrage unter über 1000 Deutschen im Auftrag des Hightech-Verbandes „Bitkom“ (Berlin) kann sich jeder fünfte Bundesbürger vorstellen, solch eine Hightech-Brille zuzulegen, mit der man Videos, virtuelle Realitäten oder E-Mails in sein Sichtfeld einblenden lassen kann.

Dresdner OLED-Datenbrille gewinnt Innovationspreis auf CeBit

Brille erweitert per Augenbefehl Realität Hannover/Dresden, 8. März 2013: Die augengesteuerte Oled-Brille des Dresdner Fraunhofer-Zentrums „Comedd“ hat auf der Computermesse „CeBit“ in Hannover den „Innovationspreis IT“ der „Initiative Mittelstand“ in der Sparte „Hardware“ gewonnen. „Dieser Preis zeigt, dass neben Google auch in Deutschland intensiv an Datenbrillen geforscht wird und unsere Datenbrille demgegenüber mit der berührungslosen Augensteuerung ein sensationelles Alleinstellungsmerkmal besitzt“, kommentierte Comedd-Systemdesigner Dr. Rigo Herold.

Gratis-Kurs von AMD: Spiele mit erweiterter Realität entwerfen

Dresden, 29. Januar 2013: Der Elektronikkonzern AMD bietet im Februar im Medienkulturzentrum Dresden Jugendlichen einen ganz besonderen Kurs an: In dem kostenlosen Seminar „Augmented Reality Game“ lernen die jungen Teilnehmer, Spiele zu entwerfen, die Realität und virtuelle Welten überlagern („Erweiterte Realität“ = „Augmented Reality“).

Preis für OLED-Datenbrille von Comedd Dresden

Dresden/Boston, 14.6.2012: Die neue OLED-Datenbrille des Dresdner Fraunhofer-Technikums COMEDD ist auf der Bildschirm-Messe “SID” in Boston mit dem Preis „Best in Show Award“ ausgezeichnet worden. Das teilte das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) Dresden als Träger des COMEDD mit. Der Preis werde von der der “Society of Information Display” (SID) für besonders neuartige und innovative Displayanwendungen verliehen.

Hightech-Kontaktlinse soll Soldaten Schlachtfeldinfos vor Augen führen

Washington, 1.2.2012: Was eben noch wie Science-Fiction-Technik à la „Mission Impossible“ erschien, ist nun Realität geworden: Hightech-Kontaktlinsen, die den Träger dazu befähigen, sowohl computergenerierte Bilder wie etwa Routenanweisungen und Zusatzinfos wie auch ihre reale Umwelt gleichzeitig zu sehen – und dies ganz ohne verräterische Spezialbrillen. Entwickelt hat diese Super-Kontaktlinsen nun die Firma „Innovega iOptiks“ (Washington) im Auftrag der US-Verteidigungsforschungsagentur DARPA.