Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aluminium

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Autowäsche und Geschirrspülen bald überflüssig?

Dresdner Laserexperten gravieren selbstreinigende Oberflächen Dresden, 27. Mai 2020. Der Traum von der Spüle, die nicht mehr gewienert werden muss, und vom Auto, das nicht mehr in die Wäsche muss, rückt näher: Dresden Wissenschaftler haben mit Lasern auf Alu-Platten wasserabweisende Mikrostrukturen eingraviert, die für einen Selbstreinigungseffekt sorgen. Gute Chancen für die mittlerweile auch für Großserien geeignete Technologie sehen die Forscher vor allem in der Autobranche, im Flugzeug-Bau und in der Lebensmittelindustrie . Das haben die Entwicklungspartner, die TU Dresden und das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden, mitgeteilt.

Ein Schmelzer rührt in einem Alu-Ofen. Foto: Lance Cheung, U.S. Department of Agriculture, Wikipedia, CC2-Lizenz

Fraunhofer Dresden entwickelt Öko-Upgrade für Alu-Hütten

Neue Verbundwerkstoff-Kathode vom Fraunhofer-Institut IFAM soll weltweit 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß pro Jahr einsparen Dresden, 12. September 2018. China, Russland und weitere Länder betreiben rund um den Erdball energiefressende Alu-Hütten, die das beliebten Leichtmau-Material Aluminium mit hohem Stromeinsatz erschmelzen. Rund 57 Millionen Tonnen Alu produzieren diese Werke weltweit – und erzeugen als Nebenprodukt rund 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid und weitere Gase. Neuartige Elektroden, die das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Dresden gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt hat, sollen diese Treibhaus-Emissionen nahezu vollständig beseitigen – was auch ein Beitrag zur ökologischen Stabilität der Erdatmosphäre wäre. „Wir sehen da enormes Einsparpotenzial“, sagte Dr. Thomas Schubert vom IFAM.