Quantenmaterial-Labor Dresden kostet 70 Millionen Euro

Exzellenzzentrum „Ct.qmat“ und Leibniz-Physiker wollen Komplex gemeinsam nutzen
Dresden, 2. April 2025. Das neue Quantenmaterial-Labor der TU Dresden und des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden soll rund 70 Millionen Euro kosten und 2029 betriebsbereit sein. Das haben Uni und IFW heute beim ersten Spatenstich für den Komplex angekündigt.
Forschung an Quantenmaterialien für Zukunftstechnologien
Damit setze man gemeinsam ein „sichtbares Zeichen für die Stärke des Spitzenforschungsstandortes Dresden und insbesondere die herausragende Qualität der Quantenforschung in Sachsen“, schätzt TUD-Kanzler Jan Gerken ein. „Hier werden unsere neu berufenen Professorinnen und Professoren Quantenphänomene erforschen und Materialien herstellen, die für Zukunftstechnologien entscheidend sein können“, ergänzt Physikprofessor Matthias Vojta im Namen des Exzellenzzentrums „Complexity and Topology in Quantum Matter“ (Ct.qmat), das zu den Hauptnutzern des Neubaus gehört.
Entstehen soll demnach an der Ecke von Nöthnitzer und Helmholtzstraße ein 5100 Quadratmeter fassender Labor- und Bürokomplex, 3000 Quadratmeter Technik- und Verkehrsflächen sowie ein gemeinsamer Wirtschaftshof mit Versorgungsanlagen. Insgesamt sollen der Neubau Arbeitsplätze für 150 Menschen bieten. Den offiziellen Grundstein wollen die Forscher im Herbst 2025 legen. Mitte 2029 soll das Gebäude bezugsbereit sein.
Autor: hw
Quellen: TUD, IFW, Oiger-Archiv

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