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Investor Zachert kauft DAMB-Betriebgelände in Döbeln

Das Betriebsgelände des Döbelner Anlagen- und Maschinenbau GmbH. Foto: Weichert-Mehner für die DAMB
Das Betriebsgelände des Döbelner Anlagen- und Maschinenbau GmbH. Foto: Weichert-Mehner für die DAMB

Nun will er den Anlagenbauer erweitern und sanieren

Döbeln, 1. Dezember 2024. Investor Olaf Zachert hat vom Schweizer Bühler-Konzern das Betriebsgelände der „Döbelner Anlagen- und Maschinenbau GmbH“ (DAMB) sowie dessen Döbelner Maschinenpark gekauft. Das hat ein Sprecher des Unternehmers mitgeteilt. „Der Kauf war für uns ein folgerichtiger Schritt für die erfolgreiche Fortführung der DAMB und der Sicherung der Arbeitsplätze für unsere über 70 Mitarbeiter“, betonte Olaf Zachert.

Ausbau geplant

Zuvor hatte Zachert den Döbelner Betrieb selbst gekauft, die zugehörige Immobilie aber zunächst von den Schweizern nur angemietet. Das 39.300 Quadratmeter große Grundstück an der Richard-Köberlin-Straße im Döbelner Gewerbegebiet, das er nun nachträglich erworben hat, ist mit der 11.000 Quadratmeter großen Produktionshalle bebaut. Damit bleibe „ausreichend Platz für neue Produktions- und Fertigungskapazitäten“. Insgesamt hat Zachert laut eigenen Angaben bisher einen „einstelligen Millionenbetrag“ in den Standort gesteckt.

Sanierung soll Energieverbrauch drücken

Weitere Investitionen hat der Unternehmer bereits angekündigt: Einerseits will er die Produktionskapazitäten erweitern und weitere Betriebe vorzugsweise aus Sachsen zukaufen. Dadurch soll sich die DAMB wieder zu einem Kompletthersteller von Aufbereitungsanlagen für die Lebensmittelindustrie profilieren, wie in der Zeit vor der Bühler-Übernahme. Andererseits plant er eine energetische Sanierung. Ziel sei es, den Energieverbrauch des Unternehmens zu senken und ökologisch Verantwortung zu übernehmen, so Olaf Zachert: „Während andere über Energieeinsparungen und Klimaschutz reden, handeln wir“.

Quellen: DAMB/Weichert-Mehner, Oiger-Archiv, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger