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Die Parkgebühr zahlt das Auto automatisch

So stellt sich BMW das Bezahlen aus dem Auto an Tankstellen vor. Foto: BMW
So stellt sich BMW das Bezahlen aus dem Auto an Tankstellen vor. Foto: BMW

BMW integriert Fernbezahlen an Tankstelle und auf Parkplätzen in seine Autos

München, 2. September 2024. Künftig soll es an einigen Tankstellen und in manchen Städten möglich sein, Sprit und Parkgebühren weitgehend automatisch durch das Auto bebezahlen zu lassen. Entsprechende Funktionen installiert BMW nun in seinen Fahrzeugen. Laut einer Unternehmens-Mitteilung können BMWs ab dem Betriebssystem 8 fortan solche Zahlungen aus dem Auto heraus möglich.

Geldtransfer über Kreditkarte

„Als Zahlungsmittel wird dafür eine Kreditkarte verwendet, die der Kunde zuvor über die My-BMW-App oder über das entsprechende Menü im Fahrzeug hinterlegt hat“, teilt der bayrische Autokonzern mit. „Tank-Zahlungen im Fahrzeug sind bereits an teilnehmenden Tankstellen von Aral, Esso, HEM, Q1, Sprint, Team und Allguth möglich.“

Zudem sei es nun mancherorts möglich, für das Parken automatisiert zu löhnen. „Bei Ankunft in einer Parkzone erkennt das Fahrzeug automatisch, ob der Service verfügbar ist und blendet die Bezahlfunktion ein, wenn die Parkzone von einem der angebundenen Anbieter erfasst ist“, heißt es von BMW. „Wenn das Fahrzeug den Parkplatz wieder verlässt, wird die Parkbuchung automatisch beendet. Wenn in der Parkzone eine minutengenaue Abrechnung möglich ist, wird die Parkdauer automatisch beendet, sobald der Kunde den Parkplatz verlässt.“

Ob und in welchem Umfang sich dieses System durchsetzt, bleibt abzuwarten. Abhängen wird dies nicht zuletzt auch davon, wieviele Tankstellen und Kommunen diese Fernbezahl-Funktionen wirklich unterstützen. Zudem ist noch unklar, ob die verschiedenen Hersteller dabei kompatible Systeme einsetzen oder jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Autor: Oiger

Quelle: BMW

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger