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Autoproduktion in Sachsen steigt

BMW hat Leipzig den Produktions-Zuschlag für den Nachfolger des Mini Cooper Countryman gegeben. foto: BMW - Pressedatenbank
BMW hatte Leipzig den Produktions-Zuschlag für den Nachfolger des Mini Cooper Countryman gegeben. Foto: BMW – Pressedatenbank

Dresden, 11. Februar 2024. Trotz der schwachen Nachfrage nach Elektroautos ist die Autoproduktion in Sachsen wieder gestiegen – um zehn Prozent auf 560.000 Fahrzeuge im Jahr 2023. Davon waren 45 % Elektroautos. Das haben das Wirtschaftsministerium und der Verband der Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) heute mitgeteilt. Zudem mache auch der Transformationsprozess der sächsischen Autoindustrie Fortschritte.

“Bei aller Sorge um Seitwärtsbewegungen am Standort Zwickau ist die Entwicklung für Sachsen insgesamt sehr positiv“, meint Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Gemeint ist die Krise, in die die VW-Elektroautofabriken in DResden und Zwickau gefallen sind, seit die staatlichen Subventionen für den Stromerkauf weggefallen sind. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass innovative Automobile »Made in Saxony« auch künftig einen gewichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität leisten werden“, so Dulig.

„Sachsen kann neben diesem gestiegenen Volumen stolz darauf sein, mittlerweile zwölf PKW-Modelle sechs verschiedener Marken herzustellen“, ergänzte AMZ-Manager Dirk Vogel.

Für 2024 erwartet das „Chemnitz Automotive Institute“ (CATI) einen weiteren Zuwachs des produzierten Fahrzeugvolumens um zehn Prozent auf 620.000 Fahrzeuge, darunter 320.000 vollelektrische Fahrzeuge. Der erwartete Zuwachs bei den Stromern resultiert vor allem aus neuen Modellen der beiden Leipziger Werke von BMW und Porsche. „§Damit produzieren ab 2024 erstmals alle in Sachsen ansässigen Hersteller vollelektrische Fahrzeuge in ihren Werken und legen damit die Grundlagen für weiteres Wachstum“, betonte Prof. Werner Olle.

Autor: Oiger

Quellen: SMWA, AMZ

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger