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Sachsen zahlt Prämie für Balkon-Solarkraftwerk

Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt
Solaranlage. Foto: Heiko Weckbrodt

300 Euro Kauf-Zuschuss winken für Heim-Photovoltaik

Taucha/Dresden, 28. August 2023. Sachsen zahlt ab sofort 300 Euro Prämie für jene, die sich eine kleine Balkon-Solaranlage kaufen. Das hat der sächsische Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther (Grüne) heute bei einem Besuch in Taucha angekündigt.

Umweltminister: „Ein wichtiger Schritt für die Energiewende in Sachsen“

„Die Förderung von Balkonkraftwerken ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende in Sachsen“, argumentiert Günther. „Wir brauchen große Projekte mit erneuerbaren Energien, aber genauso die vielen kleinen Beiträge. Balkonkraftwerke rechnen sich, sie sind ein Beitrag zur Energiewende und entlasten das Haushaltskonto.“

Fördergeld gibt’s bei der SAB

Den Zuschuss können jene Sachsen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragen, die ein sogenanntes Balkonkraftwerk nicht nur gekauft, sondern auch erfolgreich in Betrieb genommen haben. Die Anlage muss mindestens 300 und darf maximal 600 Watt leisten. Nähere Infos gibt es hier.

600 Watt ist derzeit die Obergrenze

Als Balkonkraftwerke gelten Solaranlagen von Mietern und Hauseigentümern in selbstgenutzten Wohnungen, die höchstens 600 Watt leisten und in aller Regel an der Balkonbrüstung hängen. Per Wechselrichter und Schuko- oder Spezial-Steckdose lassen sie sich an das Hausnetz anschließen. Den gewonnenen Strom kann der Mieter selbst verbrauchen, ihn speichern oder kostenlos ans öffentliche Stromnetz weiterleiten. Viele Balkonkraftwerke kosten derzeit um die 500 Euro.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: SMEKUL, Wikipedia, Amazon

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger