NewsSupercomputerzAufi

TU Dresden testet neue Supercomputer-Architektur

Im Lehmann-Zentrum stehen die Supercomputer der TU Dresden. Foto: Robert Gommlich für die TUD
Im Lehmann-Zentrum stehen die Supercomputer der TU Dresden. Foto: Robert Gommlich für die TUD

Nvidia liefert den Sachsen Entwicklersystem mit ARM- und Daten-Prozessoren

Dresden, 10. Februar 2023. Das „Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen“ (ZIH) der TU Dresden testet eine neue Supercomputer-Architektur, die der US-Grafikkartenspezialist „Nvidia“ für Künstliche Intelligenzen (KI) entwickelt hat. Das für frühe Anwender und Hochleistungs-Rechenzentren konzipierte System besteht unter anderem aus „ARM“-Chips, wie man sie so ähnlich aus Smartphones kennt, und aus neuartigen Datenprozessoren („Data Processing Units“, kurz: DPU). Das geht aus einer Mitteilung der „Gauß-Allianz“ hervor. Es handele sich hier um neue, experimentelle Technik.

Bisher waren in Supercomputern zum Beispiel AMD- oder Nvidia-Grafikprozessoren, Intel-Prozessoren und spezielle Hochleistungs-Chips üblich. Von den Versuchen mit Prozessoren, die auf Entwürfen der britischen Chipdesign-Schmiede ARM basieren, hoffen sich Rechenzentren-Betreiber unter anderem niedrigere Kosten und vor allem einen geringeren Energieverbrauch als bisher üblich.

Die neuen DPUs wiederum sind Netzwerkkarten des Typs „Nvidia-Bluefield“. Sie sollen bei Simulationen und großen Analysen die Datenfluten hin- und herschaufeln und dadurch die Hauptrecheneinheiten von Supercomputern von solchen Routine-Aufgaben entlasten.

Quelle: Gauß-Allianz

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger