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Amazon steigt bei Sunfire Dresden ein

Elektrolyseur-Container von Sunfire. Foto: Sunfire
Elektrolyseur-Container von Sunfire. Foto: Sunfire

Wasserstofftech-Firma will mit dem Geld seine Elektrolyseur-Produktion hochfahren

Dresden, 14. Juli 2022. Amazon investiert über in den Dresdner Elektrolyseur-Hersteller „Sunfire“. Der US-Onlinehandelskonzern beteiligt sich über seinen Klima-Risikokapitalfonds an dem sächsischen Unternehmen. Das geht aus einer Sunfire-Mitteilung hervor.

„Eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt zählt jetzt zu unseren Investoren“, kommentierte Sunfire-Chef Nils Aldag. „Wir sind die erste europäische Firma im Bereich der grünen Wasserstoff-Technologien, denen Amazon dieses Vertrauen entgegenbringt.“ Mit dem Geld will er die Großserienproduktion seiner Wasserstofftechnik mitfinanzieren. Wieviel Kapital konkret fließt, teilte er allerdings nicht mit.

Amerikaner sehen in Sunfire „visionäres Unternehmen mit innovativen Produkten“

„Amazon hat sich dazu verpflichtet, bis 2040 in allen Unternehmensbereichen CO2-neutral zu sein“, erläuterte Amazon-Nachhaltigkeitsmanagerin Kara Hurst. „Wir untermauern dieses Ziel, indem wir über unseren Climate Pledge Fund in visionäre Unternehmen wie Sunfire investieren. Grüner Wasserstoff ist ein besonders wichtiger Baustein im europäischen Energiemix – und Sunfire kann mit seinen innovativen Produkten einen entscheidenden Beitrag zu ihrem Ausbau in Europa leisten.“

Sunfire beschäftigt rund 400 Menschen. Das Unternehmen stellt Alkali- und Hochtemperatur-Elektrolyseure her. Mit solchen Anlagen lässt sich Wasser unter Stromzufuhr in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen.

Autor: hw

Quelle: Sunfire

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger