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Neuer Solarpark für VW-Werk Mosel

Freuen sich übe den neuen Solarpark in Mosel (von links nach rechts): Enerparc-Chef Stefan Müller, Umweltminister Wolfram Günther (Grüne), die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Bürger für Zwickau) und VW-Sachsen-Finanzerin Karen Kutzner halten gemeinsam ein langes Ladekabel in der Hand. Foto: VW Sachsen
Freuen sich über den neuen Solarpark in Mosel (von links nach rechts): Enerparc-Chef Stefan Müller, Umweltminister Wolfram Günther (Grüne), die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Bürger für Zwickau) und VW-Sachsen-Finanzerin Karen Kutzner halten gemeinsam ein langes Ladekabel in der Hand. Foto: VW Sachsen

11.600 Module sollen künftig 5,5 Gigawattstunden für Elektroauto-Produktion liefern

Zwickau, 25. April 2022. Die Hamburger Enerparc AG hat heute in Zwickau einen neuen Solarpark symbolisch eröffnet, der künftig das benachbarte Elektroauto-Werk von Volkswagen in Mosel mit Sonnenstrom versorgen soll. Das haben VW und das sächsische Umweltministerium mitgeteilt.

Laut VW hat der Betreiber rund 11.600 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von zirka 5,3 Megawatt auf einer Fläche von sechs Hektar installiert. Dieser Solarpark soll in Zukunft jährlich bis zu 5,5 Gigawattstunden an die Autofabrik liefern. „Dies entspricht der Menge von 2.200 Drei-Personen-Haushalten mit einem Verbrauch von 2.500 kWh pro Jahr“, hieß es von Volkswagen. „Die Sonnenenergie des neuen Solarparks Mosel fließt direkt ins Werk und reduziert so den Kohlendioxid-Ausstoß um vier Prozent.“

Nicht weit vom neuen Solarpark hat der sächsische Umweltminister Wolfram Günther (Bündnisgrüne) heute auch den Windpark Mosel besucht: Dort hatte die Juwi AG die bislang höchsten Windenergieanlagen im Freistaat errichtet.  Die Windräder vom Typ „Vestas V150“ haben je 169 Meter Nabenhöhe und kommen jeweils auf eine Leistung von 5,6 Megawatt. Zusammen werden sie pro Jahr rund 24 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, teilte das Ministerium mit.

Quellen: VW, SMUL

 

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger