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Solarwatt Dresden gründet Betrieb bei Kassel

Ein Solarwatt-Installateur fixiert Photovoltaik-Module auf einem Dach. Foto: Solarwatt
Ein Solarwatt-Installateur fixiert Photovoltaik-Module auf einem Dach. Foto: Solarwatt

Handwerksfirma soll Dresdner Module auf hessischen Dächern installieren

Dresden/Fuldabrück, 9. Februar 2022. Solarwatt Dresden gründet einen eigenen Handwerkerbetrieb in Fuldabrück bei Kassel, der sächsische Photovoltaik-Anlagen auf hessischen Dächern installieren soll. Das hat das Unternehmen heute mitgeteilt.

Nachfrage nach Installateuren steigt

„Kassel hat ehrgeizige Ziele, um sich weiter zur Smart City zu entwickeln“, erklärte Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus die Standort-Entscheidung. Er rechnet daher mit steigender Nachfrage für die Solarmodule und Stromspeicher aus Dresden. Bisher hatte sich Solarwatt auf Vertragshandwerker verlassen. Die Installationskapazitäten können mit der bundesweiten Nachfrage jedoch kaum mithalten. Zudem ist mit Blick auf die von der Berliner Ampel angekündigten staatlichen Solardach-Zwangsvorgaben für Neubauten mit einem weiteren Auftragsschub zu rechnen.

50 Jobs geplant

Die neue Solarwatt-Dependance soll im Endausbau bis zu 1000 Solarwatt-Photovoltaiksysteme pro Jahr hauptsächlich für Endkunden montieren und bis 2024 auf rund 50 Mitarbeiter wachsen. Das Unternehmen sucht daher derzeit zum Beispiel Photovoltaik-Elektromeister, Logistiker, Projektleiter und Verkaufsexperten.

Solarwatt wurde 1993 gegründet und stellte zunächst massenhaft Solarmodule und dann auch Solarzellen her. Inzwischen hat sich das Unternehmen vor allem auf Solardächer, Stromspeicher und Photovoltaik-Komplettsysteme für Eigenheimbesitzer sowie kleine und mittlere Betriebe spezialisiert. Solarwatt beschäftigt insgesamt rund 600 Mitarbeiter.

Autor: hw

Quellen: Solarwatt, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger