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Zeiss ehrt in Dresden hervorragende Nachwuchs-Informatikerinnen

Preisträgerin Corina Hampel bekommt den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis im Wettbewerb "Zeiss Woman Award". Neben ihr stehen Initiatorin Viola Klein (l.) und Zeiss-Managerin Inkeri Klomsdorf. Foto: Sabine Mutschke
Preisträgerin Corina Hampel bekommt den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis im Wettbewerb „Zeiss Woman Award“. Neben ihr stehen Initiatorin Viola Klein (l.) und Zeiss-Managerin Inkeri Klomsdorf. Foto: Zeiss

Corina Hampel aus Aalen auf Platz 1

Dresden/Oberkochen, 19. Oktober 2021. Für ihre Master-Arbeit über Sicherheitslösungen beim Programmieren hat die Nachwuchs-Informatikerin Corina Hampel heute in Dresden den „11. Zeiss Women Award“ bekommen. Mit dem Preis zeichnet das Optikunternehmen Zeiss aus Oberkochen alljährlich junge Informatikerinnen mit herausragenden Abschlussarbeiten und besonderem gesellschaftlichen Engagement aus.

Dass sie selbst zum Studiengang Informatik gefunden hat, beruht nach Einschätzung der 27-jährigen Corina Hempel auf Zufällen. Aus ihrer Sicht wird das Bild des Informatikers und der Voraussetzungen nach wie vor falsch kommuniziert und ist mit vielen Vorurteilen behaftet. „Es werden schon lange nicht mehr nur Mathe-Asse gebraucht“, betonte sie, „sondern Menschen, die teamfähig sind, keine Angst vor neuen Technologien haben und kreative Lösungen wollen“.

Von der Arzthelferin zur Informatikerin

Neben der Erstplatzierten Corina Hampel von der Hochschule Aalen zeichnete die Jury in diesem Jahr außerdem Houda El-Messari von der Technischen Universität Berlin und Drishti Maharjan von der Uni Bremen aus. Einen Sonderpreis vergaben die Juroren an Sarah-Lee Mendenhall von der HTW Berlin. „Die junge Mutter, die nach einer Ausbildung zur Arzthelferin den Mut aufbrachte, sich komplett neu zu orientieren, beeindruckte die Jury mit ihrem außergewöhnlichen Lebenslauf und ihrer Zielstrebigkeit“, teilte Zeiss mit.

Den ersten Platz belegte Corina Hampel (2. v. l.), Zweitplatzierte ist Houda El-Messari (l.), den dritten Platz belegte Drishti Maharjan (r.). Der Sonderpreis wurde vergeben an Sarah-Lee Mendenhall. Foto: Zeiss
Den ersten Platz belegte Corina Hampel (2. v. l.), Zweitplatzierte ist Houda El-Messari (l.), den dritten Platz belegte Drishti Maharjan (r.). Der Sonderpreis wurde vergeben an Sarah-Lee Mendenhall. Foto: Zeiss

Initiatorin Viola Klein will jungen Frauen für Informatik-Karriere begeistern

Der Preis geht ursprünglich auf die Dresdner Unternehmerin Viola Klein zurück. Ihre Saxonia Systems AG vergab die Auszeichnung ab 2011, um junge Informatikerinnen als Vorbilder herauszustreichen, damit mehr junge Frauen eine Programmierer-Karriere beginnen. Nachdem Zeiss die Saxonia Systems gekauft hatte, führte der ursprünglich aus Jena stammende Optikkonzern auch den „Woman Award“ fort. Wurde die Auszeichnung ursprünglich eher lokal und regional vergeben, schreiben die Juroren sie seit einigen Jahren auch bundesweit aus. Das sorgt auch für mehr Zuspruch: „Die diesjährige Zahl von 98 Bewerbungen aus ganz Deutschland ist ein Rekord, letztes Jahr waren es 42“, teilte Zeiss mit.

Autor: hw

Quelle: Zeiss

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger