Angriff auf Supercomputer der TU Dresden

Ob Hacker oder kommerzielle Datendiebe am Werk waren, ist noch unklar.
Dresden, 15. Mai 2020. Nachdem Hacker in den vergangenen Wochen schon mehrere Forschungs-Supercomputer in Deutschland und Schottland attackiert hatten, war nun anscheinend der „Taurus“-Superrechner der TU Dresden ein Ziel der bisher unbekannten Angreifer. „Aufgrund eines Sicherheitsproblems haben wir den Zugang zu Taurus gesperrt“, teilte das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (TIH) den Nutzern mit.
Spiegel: In einigen Fällen erlangten Angreifer weitreichenden Zugriff
Laut einem Bericht von „Spiegel Online“ ist den Hackern bei einigen Supercomputern gelungen, mittels privater Code-Schlüssel von außen einen „Root“-Zugang zu erlangen, der dem Nutzer weitreichende Rechte einräumt. Was genau der oder die Angreifer wollten und inwieweit sie Daten gestohlen haben, ist bisher aber noch nicht bekannt.
Den „Taurus“-Rechner ist der zweite „Hochleistungsrechner-/Speicherkomplex“ (HRSK-II) der TU Dresden. Er umfasst 47.000 Intel-Kerne und 344 Grafikprozessoren. Neu hinzugekommen sind kürzlich noch mal rund 25.000 AMD-Kerne.
Autor: Oiger
Quelle: Spiegel Online, ZIH der TU Dresden

Ihre Unterstützung für Oiger.de!
Ohne hinreichende Finanzierung ist unabhängiger Journalismus nach professionellen Maßstäben nicht dauerhaft möglich. Bitte unterstützen Sie daher unsere Arbeit! Wenn Sie helfen wollen, Oiger.de aufrecht zu erhalten, senden Sie Ihren Beitrag mit dem Betreff „freiwilliges Honorar“ via Paypal an:
Vielen Dank!

