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Wind verdrängt Braunkohle als Haupt-Energiequelle

Windenergie ist besonders im Norden Deutschlanbds ein etragreiches Geschäft. Quelle: Bundesverband Windenergie
Windenergie ist besonders im Norden Deutschlands ein ertagreiches Geschäft. Quelle: Bundesverband Windenergie

Windanlagen lieferten ein Viertel der Energie in Deutschland

Berlin, 13. Dezember 2019. Weil das Jahr 2019 besonders windig war, haben Windkraftanlagen erstmals mehr zum deutschen Energiemix beigetragen als alle anderen Quellen. Das hat der „Bundesverband Windenergie“ (BWE) aus Berlin heute mitgeteilt.

Braunkohle auf 20 % abgerutscht, Atom bei 14 %

Demnach erzeugten die rund 30.000 deutschen Windkraftanlagen im Jahr 2019 insgesamt über 118 Billionen Wattstunden (Terawattstunden = TWh) und überholten damit die Braunkohle als Hauptenergiequelle. Der Windanteil an der deutschen Energie-Erzeugung lag dadurch diesmal bei 24 Prozent. Die Braunkohle kam auf 20 Prozent, das Atom 14 Prozent, Gas lag bei elf Prozent, Steinkohle bei zehn Prozent, Solarenergie neun Prozent, Biomasse neun Prozent und Wasserkraft bei vier Prozent.

Lobby fordert mehr Unterstützung für Windwirtschaft

„Die aktuellen Zahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die deutsche Windenergiebranche angesichts des eingebrochenen Neubaus in einer schwerwiegenden Krise befindet“, betonte Verbandspräsident Hermann Albers. Es würden kaum noch neue Windkraftparks gebaut. Dies liegt auch daran, dass 2021 die Windkraft-Zuschüsse aus dem „Erneuerbaren-Energien-Gesetz“ enden werden und auch höhere Mindestabstände zwischen Windmasten und Wohnhäusern geplant sind. Hier sei eine erneute Wende der Politiker notwendig, fordert der BWE bereits seit geraumer Zeit.

Autor: hw

Quelle: BWE

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger