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BSI gründet Standort in Sachsen

Das LKA Sachsen hat seit Juni 2014 ein Cyberabwehr-Zentrum SN4C mit 67 Spezialisten gegründet. Foto: Heiko Weckbrodt
Das LKA Sachsen unterhält bereits seit Juni 2014 ein Cyberabwehr-Zentrum SN4C in Dresden. Abb.: SN4C , Repro: Heiko Weckbrodt

Freital wird Cybersicherheits-Hochburg: Seehofer und Wöller vereinbaren Kooperation

Freital, 11. Juli 2019. Die Industriestadt Freital, früher eher von Stahl, Bier und anderen klassischen Industrieprodukten geprägt, wird ein Standort für Internetsicherheit: Das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie“ (BSI) wird in Dresdens Nachbarstadt eine Filiale aufbauen. Das haben Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) und BSI-Präsident Arne Schönbohm heute in Freital vereinbart.

Silicon-Saxony-Vorstand Esser: BSI ist hier perfekt aufgehoben

„Das ist eine sehr gute Nachricht für Sachsen“, begrüßte Vorstand Heinz Martin Esser vom sächsischen Hochtechnologie-Wirtschaftsverband „Silicon Saxony“ die BSI-Entscheidung. IT-Sicherheit war im Silicon Saxony bereits ein Thema, bevor das Handy von Bundeskanzlerin Merkel gehackt wurde“, betonte er. „Nicht nur deshalb ist das neue Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hier perfekt aufgehoben. Zusätzlich profitieren die Mitarbeiter des Bundesamtes von unzähligen Experten aus Hardware, Software und Konnektivität, mit denen sie sich zu neuesten Informations- und Kommunikations-Technologien und IT-Sicherheit in direkter Nachbarschaft austauschen können.“

Neue Herausforderungen durch 5G & Co.

Insbesondere die Trends hin zu durchgängig digitalisierten Wirtschaftsketten, zu Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet der Dinge und die neuen Anwendungen, die der 5G-Mobilfunk eröffnet, erfordern nach Einschätzung des Branchenverbandes ganz neue Anstrengungen in puncto Datensicherheit und Datenschutz. „Im Silicon Saxony verfügen wir über das notwendige Know-how, um international gültige Sicherheitsstandards mitzuentwickeln“, ist Esser überzeugt.

Quellen: BMI,  Silicon Saxony

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger