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VW-Manufaktur Dresden hat e-Golf-Produktion verdoppelt

Die Mitarbeiter der VW Manufaktur Dresden haben 2018 insgesamt 13.735 e-Golfs produziert. Foto: Volkswagen
Die Mitarbeiter der VW Manufaktur Dresden haben 2018 insgesamt 13.735 e-Golfs produziert. Foto: Volkswagen

13.735 Elektroautos im Jahr 2018 produziert

Dresden, 21. Dezember 2018. Die Volkwagen-Manufaktur Dresden hat 2018 ihre e-Golf-Produktion mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Statistik von Standort-Sprecher Carsten Krebs hervor.

Zweite Schicht eingeführt

Demnach fertigten die VW-Arbeiter in Dresden im Jahr 2018 insgesamt 13.735 e-Golfs. Im Rumpfjahr 2017 waren es 5.346 Autos. Die deutliche Steigerung liegt einerseits daran, dass die Manufaktur nach dem Phaeton-Aus erst im April 2017 mit der e-Golf-Produktion begonnen hatte. Andererseits führte das Unternehmen ein Jahr später wieder eine zweite Schicht ein.

Jeder 3. E-Golf aus Dresden nach Norwegen exportiert

Am stärksten gefragt ist der elektrische Golf übrigens in Norwegen. Dorthin hatten die Dresdner 36 Prozent aller montierten e-Golfs exportiert. Hintergrund dafür sind die starken Förderanreize für die Norweger, sich elektrische Fahrzeuge zuzulegen. Aber auch in Deutschland sei der e-Golf sehr erfolgreich, betonte Krebs: „Ende November stand das Fahrzeug auf Platz 2 der meistverkauften Elektrofahrzeuge.“

Stromer lasten Manufaktur besser aus als einst der Phaeton

Unterm Strich sei die Manufaktur mit den Stromern nun besser ausgelastet als früher, als in Dresden noch Phaetons und Bentleys mit Verbrennungsmotoren montiert hatten: 2011 war das beste Jahr für diese Modelle, damals rollten 11.166 Oberklasse-Limousinen von der Manufaktur-Schuppe, informierte Krebs. Inzwischen sind hier wieder rund 380 Mitarbeiter tätig. Der Standort Dresden steht im Übrigen bereits vor der nächsten Umstellung: Ab 2020 soll auch die gläserne Manufaktur die neuen VW-Elektroautos der ID-Klasse produzieren.

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger