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Dresden bezuschusst Investitionen kleiner Betriebe

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Förderschwerpunkte in Pieschen, Johannstadt, Neustadt und Pirnaischer Vorstadt

Dresden, 19. Dezember 2018. Die Stadt Dresden setzt in ausgewählten Stadtvierteln eigene wirtschaftspolitische Akzente – und setzt dafür auch Geld ein: Unternehmer, die ihren Unternehmenssitz in Pieschen, der Neustadt, in der Johannstadt oder in der Pirnaischen Vorstadt haben, können für geplante Investitionen städtische Unterstützung erhalten. Das hat die städtische Wirtschaftsförderung mitgeteilt.

Antragsteller dürfen maximal 10 Millionen Euro Umsatz machen

Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz beziehungsweise einer Jahresbilanz von maximal zehn Millionen Euro.

Hintergrund: Über das Programm „Integrierte Stadtentwicklung“ erhält die Landeshauptstadt Dresden vom Freistaat Sachsen Mittel, die wiederum aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen. „Das Geld können wir anteilig zur Investitionsförderung von lokal agierenden Klein- und Kleinstunternehmen in den festgelegten Fördergebieten einsetzen“, erklärt Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung. „Damit unterstützen wir die Firmen in ihrer Entwicklung. Und diese tragen mit den geförderten Vorhaben wiederum zur Belebung der Wirtschaft und des Geschäftsumfeldes in den Stadtquartieren bei.“

Seine Behörde organisiert für das Fördergebiet Dresden Nordwest (Pieschen/Neustadt) am Montag, 14. Januar, um 17 Uhr im „Emmers“-Stadtteilzentrum, Bürgerstraße 68, eine Informationsveranstaltung. Für das Fördergebiet Johannstadt/Pirnaische Vorstadt findet die gleiche Veranstaltung am Dienstag, 15. Januar, um 17 Uhr in der Ostsächsischen Sparkasse Dresden am Güntzplatz 5 statt. Dei Organisatoren bitten Teilnehmer, sich vorher unter der Telefonnummer 0351/4888787 anzumelden.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger