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Der Wurm wird für Kinder zum 3D-Kino

Die Maus öffnet für Kinder die 3D-Höhle im „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD). Foto: CSBD
Die Maus öffnet für Kinder die 3D-Höhle im „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD). Foto: CSBD

Dresder Systembiologen öffnen ihre Höhle zu virtuellen Welten

Dresden, 1. Oktober 2018. Wie in einem 3D-Kino können Kinder zum Nationalfeiertag am 3. Oktober 2018 in Dresden durch das Innere eines Fadenwurms oder über die Leber einer Maus spazieren. Möglich macht dies eine Hightech-Höhle („Cave“) für „Virtuelle Realität“ (VR) im „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD), die an diesem Tag für kleine Besucher geöffnet ist.

Cave soll für Forscher die Datenfluten aus Computer-Mikroskopen anschaulich machen

Normalerweise nutzen die Wissenschaftler diesen Cave, um besser zu verstehen, was Computer-Mikroskope in ihrem Auftrag zuvor in der Welt der winzig kleinen biologischen Zellen in Serienaufnahmen fotografiert haben. Sie tragen dabei Datenbrillen, durch die sie ein Computermodell der Organe oder Zellen von Tieren von allen Seiten betrachten können. Sie erhoffen sich davon beispielsweise neue Erkenntnisse, was eigentlich genau chemisch, biologisch und physikalisch passiert, wenn ein Tier heranwächst.

Millionenfach vergrößerte 3D-Ansicht eines Fruchtfliegen-Embryos im Cave des Zentrums für Zellbiologie Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Millionenfach vergrößerte 3D-Ansicht eines Fruchtfliegen-Embryos im Cave des Zentrums für Zellbiologie Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Fernseh-Maus aus der „Sendung mit der Maus“ öffnet aber am 3. Oktober diese 3D-Höhle auch für Kinder – von 10 bis 10.45 Uhr und von 11 bis 11.45 im Zentrum für Systembiologie Dresden an der Pfotenhauerstr. 108. Die Aktion in Dresden ist Teil des bundesweiten „Türöffner-Tags“, an dem die Maus die Türen von mehreren Hundert Laboren und Unternehmen öffnet.

Autor: hw

 

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger