Internet & IoTNews

Facebook wird multi-emotional

Außer "Gefällt mir" können die deutschen Facebook-Nutzer unter Beiträgen nun auch auf "Love", "Haha", Stauen, Trauer und Wut klicken. Abb.: Bildschirmfoto
Außer „Gefällt mir“ können die deutschen Facebook-Nutzer unter Beiträgen nun auch auf „Love“, „Haha“, Stauen, Trauer und Wut klicken. Abb.: Bildschirmfoto

Außer „Gefällt mir“ können deutsche Nutzer nun auch auf Wut, Trauer und Stauen klicken

Internet, 24. Februar 2016. Statt des eher eindimensionalen (und oft auch missverständlichen) „Gefällt mir“-Knopfes können deutsche Facebook-Nutzer für Beiträge nun auch andere Voten mit einem Mausklick abgeben: „Haha“ zum Beispiel, Trauer, Erstauen oder Wut. Facebook hat diese bereits vor einigen Monaten angekündigten neuen Funktionen jetzt auch in Deutschland freigeschaltet.

Konkret sieht das so aus: Nähert sich der Nutzer mit dem Mauszeiger dem bekannten „Gefällt mir“-Symbol unter einem Beitrag, poppen sechs Emoticons bzw. Symbole auf. Das ausgewählte Symbol erscheint dann auch unter dem Beitrag als Nutzervotum – kann aber auch nachträglich noch geändert werden.

„Gefällt mir nicht“ bleibt tabu

Zwar war es schon immer möglich, unter Facebook-Beiträgen schriftlich negative Meinungen abzugeben. Die beliebte Schnell-Klickfunktionen ließen aber bisher nur das „Gefällt mir“ (Like) zu. Bei eigentlich traurigen oder wütend machenden Beiträgen, die Nutzer als bemerkenswert hervorheben wollen, kann solch ein „Like“ aber deplatziert wirken. Deshalb hatten sich Marck Zuckerberg und der Facebook-Konzern nach vielen Nutzerwünschen und Diskussionen letztlich doch entschieden, weitere Optionen anzubieten. Ein „Gefällt mir nicht“ wird es aber weiterhin nicht geben – wahrscheinlich will der US-Konzern verhindern, dass sich dadurch zuviel Negativ-Stimmung in seinem Netzwerk breit macht. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Schreibe einen Kommentar