Kontolose Stütze-Empfänger erhalten Sozial-Kreditkarten statt Schecks

Secupay Pulsnitz wickelt Zahlprozesse für Arbeitsagentur ab
Pulsnitz/Nürnberg, 16. November 2025. Schecks spielen im Handel kaum noch eine Rolle spielen und die Behörden wollen ohnehin ihre Sozialausgaben digitalisieren. Daher gibt die Bundesagenturagentur (BA) inzwischen an Bürgergeld-Empfänger ohne eigenes Bankkonto sogenannte „Socialcards“ aus. Dahinter stecken letztlich Visa-Debit-Karten, die monatlich aufgeladen werden und mit denen die Stützeempfänger dann in Läden ihre Einläufe bezahlen können. In ganz Deutschland betreffe dies rund 8000 Menschen, berichtet „Secupay“ aus Pulsnitz, die Bezahlprozesse im Hintergrund für die Arbeitsagentur ab Januar 2026 abwickelt.
Pulsnitzer sehen Chance auf Bürokratie-Abbau
„Mit der schnellen Einführung der Socialcard erhalten Kundinnen und Kunden der BA eine digitale, sichere und alltagstaugliche Alternative“, heißt es von dem sächsischen Unternehmen, das die Sozial-Kreditkarten gemeinsam mit der Berliner Publk GmbH ausgibt.

„Mit der Socialcard digitalisieren wir Bargeldprozesse. Das reduziert den Aufwand überall dort erheblich, wo bisher Bargeld oder Schecks verwendet werden“, betont Secupay-Gründer Hans-Peter Weber. „Wir freuen uns, mit unserem Know-how weiter zum Bürokratieabbau beitragen zu können.“ Eine Studie zum Einsatz der Socialcard in Magdeburg habe gezeigt, dass sich dadurch die Bearbeitungszeit der Auszahlungen um 90 Prozent reduziert lassen.
Autor: hw
Quelle: Secupay, BA

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