NewsWirtschaftzAufi

Heimarbeit in Sachsen unter Bundesschnitt

Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch - aber kommt bei neuen Stellen kaum als Lockangebot vor. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt
Heimarbeit alias Home Office hat seit Corona einen festen Stellenwert in der Arbeitswelt bekommen – aber nicht überall gleichermaßen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Kamenz, 22. Oktober 2025. In Sachsen arbeiten nur 16,1 Prozent der Arbeiter und Angestellten mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause aus. Damit liegt die „Homeoffice“-Quote im Freistaat deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 22,7 Prozent. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen in Kamenz hervor.

Stadtstaaten haben die höchsten Heimoffice-Quoten

Demnach haben deutsche Stadtstaaten wie Hamburg (35,6 Prozent) und Berlin (31,2 Prozent) die höchsten Anteile von Heimarbeitern. Die geringsten Homeoffice-Quoten haben Mecklenburg-Vorpommern (14,1 Prozent), Thüringen (13,5 Prozent) und Sachsen-Anhalt (10,9 Prozent). Erklären lassen sich diese Unterschiede womöglich durch den höheren Anteil von Dienstleistungs-Unternehmen in Großstädten, bei denen sich Heimarbeit einfacher realisieren lassen als beispielsweise in einer Metallfabrik oder auf einem Bauernhof.

Autor: hw

Quelle: Stat. LA Kamenz

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger