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Klarer Pfad für autonome Drohnen gefragt

Drohne. Foto (freigestellt): Heiko Weckbrodt
Drohne. Foto (freigestellt): Heiko Weckbrodt

Sprungagentur lobt Wettbewerb aus

Leipzig, 7. Mai 2025. Damit Drohnen künftig auch ganz ohne menschliches Zutun und Satelliten-Unterstützung als Bergretter und Katastrophenhelfer agieren, aber auch Medizin und andere Lieferungen in schwer zugängliche Gegenden liefern können, hat die Bundes-Sprungagentur aus Leipzig einen Wettbewerb „Fully Autonomous Flight 2.0“ ausgeschrieben. Das geht aus einer Ankündigung der Bundesagentur für Sprunginnovationen hervor.

Auf Institute, Hightech-Firmen und andere Tüftlerteams sollen ab Juli 2025 binnen 14 Monaten ihre Ideen einreichen und deren Machbarkeit nachweisen. „Nach der ersten Stufe prüft die Jury die Zwischenergebnisse und bewertet, welche Teams das größte Sprunginnovationspotential aufweisen“, teilt die Agentur mit. Für die besten Lösungen hat sie jeweils bis zu eine halbe Million Euro ausgelobt.

Alternativen zum Satelliten-Navi

Hintergrund: Die meisten Drohnen sind außerstande, ohne GPS und ohne menschliches Eingreifen sicher durch komplexe Umgebungen zu navigieren. Um wirklich autonom zu fliegen, brauchen die fliegenden Augen und Transporter mehr „Sinneseindrücke“ und „Intelligenz“ – und eben darauf zielt der Wettbewerb. „Beispiele hierfür sind Ansätze, die auf multimodaler Technologie basieren – etwa durch die Kombination einer oder mehrerer Kameras mit anderen Sensoren wie Inertial Measurement Units – sowie alternative Technologien wie Ultrabreitband oder die Nutzung des Erdmagnetfeldes basieren“, heißt es aus der Sprungagentur. „Diese Beispiele sind ausdrücklich nicht erschöpfend: Andere neuartige und alternative Lokalisierungsmethoden sind ebenso willkommen.“

Bewerbungen sind bis zum 9. Juni 2025 möglich. Nähere Infos gibt es hier im Netz.

Autor: hw

Quelle: Sprungagentur

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger