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Die Stadtreinigung Dresden lädt ihr Elektolaster künftig kabellos

Elektro-Laster sind immer noch ein Nischenprodukt - doch langsam nimmt der Markt für abgasfreie Lkws doch Fahrt auf. Visualisierung: Dall-E
Elektro-Laster können und sollen mit höheren Raten nachgeladen werden als Pkws. Visualisierung: Dall-E

Fraunhofer-Verkehrsinstitut IVI hat das System entwickelt

Dresden, 30. April 2025. Damit sich Elektro-Laster schneller und einfacher wieder aufladen lassen, testet Dresden ein neues kabelloses Ladesystem. Ingenieure des Fraunhofer-Verkehrsinstituts IVI haben das System entwickelt und erproben es nun an Lkws der Stadtreinigung Dresden. Das geht aus einer Mitteilung des Instituts hervor.

Bis zu zwei Megawatt Ladeleistung am Lkw möglich, beim Auto bis zu ein  MW

Das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) arbeitet bereits seit geraumer Zeit im Verbundprojekt „Megaladen“ an besonders leistungsstarken an Unterbodenlade-Anlagen. Die versorgen einen Fahrzeug-Akku automatisch mit Energie, der über der Ladestelle hält. Dann nämlich hebt sich eine Art Säule aus dem Boden, die mit Leistungsraten zwischen 22 Kilowatt und bis zu zwei Megawatt den Energiespeicher wieder füllt. Binnen drei Minuten sollen beispielsweise für einen Lkw Reichweiten bis zu 100 Kilometer nachladbar sein. Nötig sind dafür allerdings spezielle Andock-Schnittstellen am Unterboden des Fahrzeugs.

Im Zuge des Projektes „Aula“ hatten die IVI-Ingenieure ihr System bereits mit Pkws getestet. Nun sind mehrmonatige Praxistests „im täglichen Betriebseinsatz“ an einem Elektro-Lkw der Stadtreinigung Dresden an der Reihe. „Mit einem einfachen Knopfdruck kann der Fahrer die komplette Nachladeprozedur starten – ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen“, heißt es dazu aus dem Institut.

Autor: hw

Quelle: IVI

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger