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Sachsen und Inder gründen gemeinsamen Uni-Campus

Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold
Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold

Transcampus soll gemeinsame Lehre und Forschung unterstützen

Dresden/Madras, 31. Oktober 2024. Um gemeinsame Vorlesungen, Studiengänge und Forschungsprojekte voranzubringen, richten die TU Dresden und das „Indian Institute of Technology Madras“ (IIT Madras) einen gemeinsamen „Transcampus“ ein. Eine entsprechende Vereinbarung haben IIT-Direktor Prof. Kamakoti Veezhinathan und TUD-Rektorin Prof. Ursula Staudinger in Indien unterschrieben, teilte die Universität mit.

„Die Vereinbarung zur Gründung eines Transcampus mit dem IIT Madras hebt unsere bestehende Zusammenarbeit auf ein neues Niveau“, meint Staudinger. Damit würden beide Unis „eine Brücke zwischen zwei der innovativsten Wissenschaftsgemeinschaften der Welt“ schlagen. „Lehrkräfte beider Institutionen werden Teil dieses Campus sein und sich gemeinsam den Bereichen Forschung, Lehre, Fundraising und Innovation widmen“, kündigte Veezhinathan an.

Dresden betreibt bereits mit London gemeinsamen Transcampus

Einen ähnlichen länderübergreifenden Universitäts-Campus hatte die TU Dresden 2015 bereits mit dem „King’s College London“ gegründet. Der dient einerseits dem Austausch von Lehrkräften und Studenten, befördert anderseits gemeinsame Forschungen – zum Beispiel in der Medizin und den Materialwissenschaften. Ohnehin bieten die TU Dresden und das IIT Madras zusammen mit der RWTH Aachen bereits seit dem Sommer 2024 einen gemeinsamen Master-Studiengang „Water Security and Global Change“ an. Auch hat die Dresdner Uni erst kürzlich für die Studenten- und Fachkräfte-Akquise ein Verbindungsbüro gleich nebenan im ostindischen Chennai eröffnet.

Autor: hw

Quellen: TUD, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger