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Jeder zweite Deutsche zockt Videospiele

Die Deutschen geben immer mehr Geld für Spiele-Apps für Smartphones, Tablets und ähnliche mobile Endgeräte aus. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Berlin, 22. August 2024. Die Hälfte der Deutschen spielt wenigstens gelegentlich am Computer, an Konsole, Smartphone oder anderen elektronischen Geräten. Das hat eine Bitkom-Umfrage ergeben. Ein Grund neben dem Amüsierfaktor: Immerhin jeder Dritte meint, durch Video- und Computerspiele lerne man wichtige Fähigkeiten für das reale Leben, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit oder strategisches Denken.

„Die Spielelandschaft wächst seit Jahren kontinuierlich und richtet sich längst nicht mehr nur an Kinder und Jugendliche“, schätzt Bitkom-Experte Florian Bayer ein. „Für viele bedeuten Spiele mehr als bloße Unterhaltung – sie bieten eine intuitive Einführung in Technologie, das Erkunden neuer Welten und die Gelegenheit, auch gemeinsam mit Freunden etwas zu erleben.“

Smartphone und Laptop sind beliebteste Spielgeräte

Geht es um die Hardware, liegen Smartphone und Computer mit Abstand vorne: 83 Prozent der Gamerinnen und Gamer nutzen zum Spielen ein Smartphone, 82 Prozent einen Laptop oder Notebook. Über ein Tablet spielen 61 Prozent, über einen stationären Desktop-PC 50 Prozent. Eine stationäre Spielekonsole nutzen 41 Prozent, eine Konsole, die sowohl stationär als auch mobil verwendet werden kann, 39 Prozent. Über einen Smart-TV spielen 37 Prozent, über eine mobile Spielekonsole 36 Prozent. Ein Drittel (33 Prozent) der Gamerinnen und Gamer zockt zumindest hin und wieder mit Virtual-Reality-Brille. Ein herkömmliches Handy verwenden nur 3 Prozent, eine Smartwatch lediglich 1 Prozent der Gamerinnen und Gamer. Bayer: „In den vergangenen Jahren hat besonders Mobile Gaming einen enormen Aufschwung erlebt. Mit dem Aufkommen von Cloud Gaming und AR/VR auf Mobilgeräten wird es auch in Zukunft eine zentrale Rolle einnehmen.“

Autor: Oiger

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger