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Mit dem Online-Boom wächst auch der Paket-Ärger

Der Corona-Boom im Internethandel bringt eine Paketflut mit sich - und nicht immer kommen die Pakete am richtigen OPrt zur richtigen Zeit an. Foto. Heiko Weckbrodt
Der Corona-Boom im Internethandel bringt eine Paketflut mit sich – und nicht immer kommen die Pakete am richtigen OPrt zur richtigen Zeit an. Foto. Heiko Weckbrodt

Umfrage: Boten werfen Pakete teils in die Mülltonne, auf den Balkon oder aufs Beet

Berlin, 19. Januar 2021. Der Online-Handel wächst in Corona-Zeiten stark, ebenso der Arbeitsdruck für die Paketboten – mitsamt den unschönen Begleitumständen. Besonders ärgern sich die Kunden über schlecht zugestellte Pakete: Zwei Drittel der Deutschen, die Waren im Netz bestellen, haben es laut eigenen Angaben bereits erlebt, dass sie wegen Heimarbeit zu Hause waren, der Bote aber gar nicht bei ihnen geklingelt hat, sondern ihr Paket beim Nachbarn oder in einem Laden umgeleitet hat. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Auch unfreundliche Boten sind ein Ärgernis

Drei Viertel der Online-Einkäufer beschweren sich außerdem über zu spät zugestellte Sendungen. 45 Prozent ärgern sich über unfreundliche Boten. Und 38 Prozent fanden ihre Pakete an eher ungewöhnlichen Orten vor – zum Beispiel auf den Balkon geworfen, in der Mülltonne deponiert oder ins Gemüsebeet gelegt.

Bis zur Paketdrohne ist es noch ein weiter Weg

„Der Online-Handel boomt und hat seit der Corona-Pandemie noch einmal zugelegt“, betonte Christopher Meinecke, der im Bitkom für die „Digitale Transformation“ zuständig ist. Gleichwohl ist es für die Online-Shopper ärgerlich, wenn es bei der Lieferung zu Schwierigkeiten kommt. Ganz vermeiden lassen wird sich das nicht. Bis zum Beispiel Paketdrohnen in Innenstädten eingesetzt werden, wird es aus Gründen der Sicherheit noch etwas dauern.“

Autor: hw

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger