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1,6 Millionen Euro für Energieplattform aus Dresden

Windpark in der Ostsee vor der dänischen Küste. Foto: Christian Hinsch frü den BWE

Die Energiewende führt zu einer stärkeren Dezentralisierung der Energiesysteme. Foto: Christian Hinsch für den BWE

TU und RWTH Aachen wollen 5G-Netzwerke für die dezentrale Energieversorgung knüpfen

Dresden/Aachen, 21. Dezember 2020. Weil die deutsche Energieversorgung künftig vermutlich dezentraler als bisher organisiert sein wird, hat das Bundeswirtschaftsministerium dem „National 5G Energy Hub“ (N5GEH) in Dresden 1,6 Millionen Euro bewilligt, um dafür ein informationstechnologischen Fundament zu setzen. Das hat die TU Dresden mitgeteilt, die diesem Entwicklungsnetzwerk gemeinsam mit der RWTH Aachen als Forschungsachse dient.

Solaranlagen. Gaskraftwerke, E-Autos und viele andere dezentrale Verbraucher und Anbieter von Energie sollen künftig effektiver und flexibler verknüpft werden - das ist ein Projektziel von N5GEH. Abb.: TUD

Solaranlagen. Gaskraftwerke, E-Autos und viele andere dezentrale Verbraucher und Anbieter von Energie sollen künftig effektiver und flexibler verknüpft werden – das ist ein Projektziel von N5GEH. Abb.: TUD

Konkret sollen die Forscher und Ingenieure in den nächsten vier Jahren eine quelloffene Software-Plattform entwickeln, die weit verteilten Energieanbieter und -verbraucher flexibel vernetzt. Dabei soll besonderes Augenmerk auf dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) liegen. Zudem bereiten die Uni-Spezialisten weitere Satellitenprojekte vor, die sich an die neue Software-Plattform andocken sollen. „Förderanträge zu elektrischen und gastechnischen Verteilnetzen, zu Fern- und Nahwärmenetzen, zur Vernetzung von stationären mit mobilen Anwendungen sowie Security-Projekte sind in Vorbereitung“, kündigte die Uni an. „Damit kommen von der TU Dresden wichtige Impulse für eine zukunftsträchtige Transformation der Energietechnik.“

Über das N5GEH

Das „National 5G Energy Hub“ entstand im Sommer 2018 an der TU Dresden mit 4,5 Millionen Euro Startförderung. Im Fokus stand zunächst 5G-gestützte Pilotprojekte für eine moderne Gebäude-Energietechnik.

Autor: hw

Quellen: TUD, RWTH Aachen, Oiger-Archiv

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