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TU-Rektor wird Präsident der „Dresden International University“

Prof. Müller-Steinhagen freut sich auf seine neue Aufgabe als Präsident der Dresden International University. Foto: Kay Herschelmann für die DIU

Prof. Müller-Steinhagen freut sich auf seine neue Aufgabe als Präsident der Dresden International University. Foto: Kay Herschelmann für die DIU

Müller-Steinhagen will TU und DIU enger verknüpfen

Dresden, 25. Mai 2020. Nach seiner Amtszeit als Rektor der TU Dresden wird Professor Hans Müller-Steinhagen ab 1. Oktober 2020 Präsident der „Dresden International University“ (DIU). Der 66-jährige Maschinenbauer tritt an der DIU die Nachfolge von Prof. Richard H. W. Funk an. Das hat die private Hochschule heute mitgeteilt.

International mehr Aufmerksamkeit gewinnen

„Eines meiner vorrangigen Ziele ist es, Synergien der beiden Hochschulen noch stärker zu nutzen“, kündigte Müller-Steinhagen mit Blick auf die Kooperationen zwischen TU und DIU an. „Die DIU hat das Potenzial, sich als eine der führenden privaten Weiterbildungs-Universitäten in Deutschland zu profilieren und auch international noch sichtbarer zu werden.“

Maschinenbauer hatte Dresdner Uni zum Exzellenz-Status geführt

Müller-Steinhagen hatte sein Maschinenbau-Diplom 1980 in Karlsruhe gemacht. Nach seiner Promotion forschte er an Universitäten in Kanada, Neuseeland und England. Ab dem Jahr 2000 leitete er das „Institut für Technische Thermodynamik“ am „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) und das „Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik“ an der Uni Stuttgart. Ab 2010 profilierte er als Rektor die TU Dresden zu einer Exzellenz-Uni. Nach zwei Amtszeiten konnte Müller-Steinhagen nicht wieder kandidieren. In der TU übernimmt im August 2020 die Psychologin Ursula M. Staudinger das Ruder.

Über die Dresden International University (DIU)

Die DIU wurde 2003 gegründet. Sie gehört mit reichlich 2000 Studenten aus 33 Ländern heute zu den größten Privatuniversitäten in Deutschland. Organisiert ist sie als An-Institut der TU Dresden. Ihre Schwerpunkte sind „Bildung, Kommunikation und Kultur“, „Gesundheitswesen“, „Ingenieurswesen“, „Medizin“ sowie „Wirtschaft, Recht und Management“.

Autor: Oiger

Quellen: DIU, Oiger-Archiv