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Sachsen gibt 3,8 Millionen für „Smart Systems Hub“ in Dresden

Der Dresdener "Smart Systems Hub – Enabling IoT" ist ein Zusammenschluss von Software-, Hardware- und Datenübertragungs-experten, die komplexe Lösungen für das Internet der Dinge entwickeln wollen. Grafik: Smart Systems Hub
Der Dresdener „Smart Systems Hub – Enabling IoT“ ist ein Zusammenschluss von Software-, Hardware- und Datenübertragungs-Experten, die komplexe Lösungen für das Internet der Dinge entwickeln wollen. Grafik: Smart Systems Hub

Dresden, 25. Juni 2019. Der Elektronik-Entwicklungsverbund „Smart Systems Hub“ in Dresden bekommt 3,8 Millionen Euro Unterstützung vom sächsischen Wirtschaftsministerium. Einen entsprechenden Bescheid will Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) dem Hub-Geschäftsführer Michael Kaiser übergeben.

Infineon und Glofo sind neue Partner

Außerdem bekommen Kaiser und sein Hub neue Kooperationspartner aus der Wirtschaft: Nach SAP und der T-Systems Multimedia Solutions stoßen nun Infineon Dresden und Globalfoundries hinzu.

Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt
Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt

Hub bisher eher auf Sparflamme

Der Hub soll Entwicklungspartnerschaften zwischen sächsische Technologie-Unternehmen mit dem Schwerpunkt Industrie-Digitalisierung schmieden. Deutschlandweit gibt es ein Dutzend weiterer Verbünde dieser Art mit unterschiedlichen Fokusthemen. Anfangs feierten Wirtschaftspolitiker von Land und Bund diese Initiative enthusiastisch. In den Dresdner Hub sollten Dutzende Millionen Euro fließen, auch von einem eigenen Innovationszentrum auf dem Uni-Campus war die Rede. Bisher sind aber weit geringere Beträge geflossen und ein eigenes Zentrum ist noch nicht in Sicht.

Autor: hw

Quellen: SMWA, Smart Systems Hub, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger