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Chinesen führen im Elektroauto-Weltmarkt

Bosch sieht großes Potenzial im Carsharing-Markt für Elektrotransporter. Foto: Bosch
 Foto: Bosch

Tesla auf Platz 2, BMW auf Rang 4

München, 121. April 2019. Im Weltmarkt für Elektroautos führen die Chinesen mit großen Abstand – zumindest, wenn man dies an den Produktionszahlen misst. Das geht aus Statistiken von BMW hervor, die der bayrische Autokonzern auf der Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens IHS erstellt hat. Berechnet sind dabei Marktanteile an den Neuzulassungen, wobei neben reinen Stromern auch Hybridautos eingerechnet sind.

Marktanteile (nach Neuzulassungen) im Elektroauto-Weltmarkt nach Herstellern. Grafik: BMW, Daten: IHS
Marktanteile (nach Neuzulassungen) im Elektroauto-Weltmarkt nach Herstellern. Grafik: BMW, Daten: IHS

Demnach ist BYD aus China mit zwölf Prozent Marktanteil der weltweit größte Hersteller von Elektroautos. Auf dem zweiten Platz rangiert Tesla aus den USA, auf Rang 4 ist „Bejing Auto“ aus China und BMW selbst kommt mit sieben Prozent Weltmarktanteil auf Platz 4.

Marktanteile (nach Neuzulassungen) im deutschen Elektroauto-Markt nach Herstellern. Grafik: BMW, Daten: IHS
Marktanteile (nach Neuzulassungen) im deutschen Elektroauto-Markt nach Herstellern. Grafik: BMW, Daten: IHS

Deutscher Markt von hiesigen Herstellern dominiert

Anders sieht die Reihenfolge auf dem deutschen Markt aus: Hier führt BMW laut den eigenen Statistiken mit 21 Prozent Anteil, gefolgt von VW und Renault. Die BMW-Dominanz dürfte sich nicht zuletzt durch die zahlreichen Ankäufe von BMWs i3-Stromern durch Behörden und andere Großabnehmer miterklären. Die Chinesen spielen hier – jedenfalls im E-Auto-Segment – keine nennenswerte Rolle. Denn BYD & Co. verkaufen in Europa zwar recht gut Elektrobusse, konzentrieren sich mit ihren Elektroautos aber vor allem auf den Heimatmarkt.

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger