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Südkorea hat höchste Roboterdichte

Kollaborative Roboter, die nahtlos mit Menschen zusammenarbeiten, sind ein wichtiger aktueller Trend in der Robotik. Hier ist der kollaborative Yumi-Roboter von ABB zu sehen. Foto: ABB
Kollaborative Roboter, die nahtlos mit Menschen zusammenarbeiten, sind ein wichtiger aktueller Trend in der Robotik. Hier ist der kollaborative Yumi-Roboter von ABB zu sehen. Foto: ABB

Deutschland auf Rang 3, China immer noch weit abgeschlagen

Frankfurt am Main, 3. April 2019. Südkorea und Singapur haben die Abstand höchste Industrieroboter-Dichte weltweit, gefolgt von Deutschland, Japan und Schweden. Das geht aus einer neuen Statistik der „Internationalen Förderation für Robotik“ (IFR) mit Sitz in Frankfurt am Main hervor.

Starke Nachfrage aus USA

Demnach kamen im Jahr der Erhebung 2017 in Korea auf 10.000 Industrieroboter 710 Roboter, in Singapur waren es 658, in Deutschland 322 und in Japan 308 Roboter. Besonders starke Nachfrage habe es in der jüngsten Vergangenheit aus den Vereinigten Staaten von Amerika gegeben, hieß es von der IFR. „In den USA haben die Verkaufszahlen von Industrie-Robotern mit rund 38.000 Einheiten einen neuen Höchststand erreicht“, teilte die Organisation mit. „Das ist das achte Jahr in Folge ein neuer Rekord.“ Die USA kämen damit auf 200 Roboter pro 10.000 Industriejobs. Und obwohl der Automatisierungskurs auch in China sichtbar ist: Das Reich der Mitte hat erst eine halb so hohe Industrieroboter-Dichte wie die USA.

Die Industrieroboterdichte in wichtigen Industrie- und Schwellenländern. Grafik: IFR

Nach Branchen betrachtet, kam die stärkste Nachfrage für Industrieroboter zuletzt aus der Automobil- und der Elektronikindustrie.

Autor. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger