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Jeder Vierte gratuliert per Postkarten-App zum Neujahr

Das telefon ist am beliebtesten, um Neujahrsgrüße loszuwerden. Aber auch Postkarten-Apps sind dafür inzwischen beliebt. Abb.: Bitkom
Das Telefon ist am beliebtesten, um Neujahrsgrüße loszuwerden. Aber auch Postkarten-Apps sind dafür inzwischen beliebt. Abb.: Bitkom

Analog-digitale Grüße erfreuen sich steigender Beliebtheit

Berlin, 30. Dezember 2018. Etwa 25 Prozent der Deutschen wollen ihre Neujahrs-Glückwünsche an Freunde und Verwandte per Postkarten-App versenden, Tendenz steigend. Das geht aus einer Telefon-Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1007 Bundesbürgern hervor. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten erst 22 Prozent diese Glückwunsch-Variante gewählt.

Was sind Postkarten-Apps?

Postkarten-App sind eine noch junge Mischung aus digitaler und analoger Welt: In der App lädt der Nutzer ein selbstgewähltes Bild, mit dem dann eine Papier-Grußkarte gedruckt und klassisch wie eine Postkarte beim Empfänger zugestellt wird. Meist sind dafür Entgelte um die zwei Euro pro Karte zu entrichten, damit finanzieren sich solche Dienste.

Unangefochtener Lieblingskanal der Deutschen für ihre Grüße in Nacht von Silvester zum Neujahr ist und bleibt allerdings das Telefon: 82 Prozent (Vorjahr: 78 %) greifen zum Smartphone oder Festnetz-Telefon, um ihre Neujahrsgrüße loszuwerden. 35 Prozent (Vorjahr: 31 %) nutzen dafür WhatsApp, den Facebook-Messenger oder andere Kurznachrichtendienste, 28 (32) Prozent schreiben E-Mails, 24 (23) % tippen eine SMS.

Einen klassischen Brief oder eine traditionelle Postkarte versenden nur noch 15 (17) Prozent. „Brief- und Postkarten sind vor allem bei Älteren noch verbreitet“, teilte der deutsche Digotalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin mit, der die Umfragen in Auftrag gegeben hatte. „Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) der Über-65-jährigen versendet die guten Wünsche für das neue Jahr auf dem Postweg.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger