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Elektro-Transporter „Streetscooter XL“ geht bei Ford Köln in Serie

Die Post und ihre Tochter DHL hatten Ende 2017 bereits 5000 elektrische Streetscooter im Einsatz. Foto: DHL
Die Post und ihre Tochter DHL hatten Ende 2017 bereits 5000 elektrische Streetscooter im Einsatz. Foto: DHL

Großes Modell basiert auf Transit-Rahmen

Köln, 9. Oktober 2018. Die Posttochter „Streetscooter“ lässt ihren neuesten und bisher größten Elektro-Transporter ab sofort im Kölner Ford-Werk bauen. Das hat die Deutsche Post heute mitgeteilt.

Bis zu 3500 Stück pro Jahr

Die Fordfabrik werde bis zu 3500 „Streetscooter Work XL“ pro Jahr produzieren und zunächst ausschließlich an die Post-Tochter DHL liefern. Später sollen – wie schon bei den kleinen Modellen – auch andere Abnehmer beliefert werden.

Fahrgestell kommt aus der Türkei

Das neue Modell basiert auf dem Rahmen des Ford Transit. Das Fahrgestell („Glider“) stellt das Ford-Otosan-Werk in Kocaeli in der Türkei her. Die Kölner Ford-Arbeiter passen dann den Rahmen für die Batterie und den Laderaum an und den elektrischen Antriebsstrang, Steuerelektronik, elektrische Zusatzkomponenten und die Batterie ein. Auch montieren sie auch den in Einzelteilen angelieferten Aufbau, also den sogenannten Koffer.

Bis zu 200 km Reichweite

Der „Streetscooter Work XL“ kann laut Post-Angaben 1,2 Tonnen beziehungsweise üpber 200 Pakete transportieren. Je nach Ausführung kommt er auf bis zu 122 PS und bis zu 200 Kilometer Reichweite.

Immer mehr externe Kunden wollen Elektro-Transporter à la DHL

Die „Streetscooter“ wurden ursprünglich von einem unabhängigen Unternehmen gleichen Namens entwickelt, das die Post übernommen hat. Der Zukauf hat sich als sinnvoll erwiesen: Neben dem Eigenbedarf vor allem von DHL kann Streetscooter seine Elektro-Transporter „Work“ und „Work L“ inzwischen auch an immer mehr externe Kunden verkaufen. Neuester Kunde ist die Toom-Baumarke-Kette, die mit Streetscootern einen Carsharing-Dienst für seine Kunden testen will.

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger