NewsWirtschaftspolitikzAufi

Computer- und Gesundheitsprobleme behindern Job-Suche für Senioren

Die Grafik veranschaulicht die mit dem Alter sinkenden Chancen Arbeitsloser, rasch wieder einen Job zu finden. Abb.: IAB
Die Grafik veranschaulicht die mit dem Alter sinkenden Chancen Arbeitsloser, rasch wieder einen Job zu finden. Abb.: IAB

Nürnberg, 8. Mai 2018. Gesundheitliche Probleme, mangelhafte Computer-Kenntnisse und Vorbehalte der Arbeitgeber sind mitverantwortlich dafür, dass viele Senioren nur noch schwer einen neuen Job bekommen. Das geht aus einer Analyse des arbeitsagentur-nahen „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) in Nürnberg hervor. „Arbeitslose ab 55 haben es deutlich schwerer als jüngere Arbeitslose, wieder eine Stelle zu finden“, heißt es in der Untersuchung, die sich im Westentlichen auf Experteninterviews mit 61 Vermittlungsfachkräften der regionalen Arbeitsagenturen stützt.

Halbe Million Arbeitslose der Alterksklasse 55+

Insgesamt sind in Deutschland etwa eine halbe Million Arbeitslose registriert, die älter als 55 Jahre sind. Weil es so schwierig ist, für sie wieder eine Arbeitsstelle zu finden, plädierten viele Vermittlungsfachkräfte in den Interviews einerseits für spezielle Qualifizierungs-Programme für Senioren, anderseits für Lohnzuschüsse speziell für Ältere. Solch ein Förderinstrument hatte es bereits früher gegeben. Weil die Zuschüsse aber nur selten abgerufen wurden, hatte die Arbeitsagentur dieses Programm Ende 2011 beendet.

hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Schreibe einen Kommentar