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Digitalwirtschaft will vier Milliarden Euro für KI-Forschung

Wer denkt beim Stichwort "Künstliche Intelligenz" micht gleich am dem HAL 9000 aus der Space Odyssey? Abb.: Cryteria, Wikipedia, CC3-Lizenz
Wer denkt beim Stichwort „Künstliche Intelligenz“ nicht gleich am dem HAL 9000 aus der Space Odyssey? Abb.: Cryteria, Wikipedia, CC3-Lizenz

Bitkom: Künstliche Intelligenz ist Schlüsseltechnologie für die Wirtschaft

Berlin, 5. September 2017. Vier Milliarden Euro für die deutschen Forschungen an Künstlicher Intelligenz (KI) hat der Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin gefordert. Außerdem sollen 40 zusätzliche Professuren an den Hochschulen geschaffen werden, um dem künftigen Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen.Risiko

Invetsition

„Wird Gesellschaft tiefgreifend verändern“

„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, deren Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann“, betonte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Es ist eine Basisinnovation, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tiefgreifend verändern wird. Für die kommende Legislaturperiode brauchen wir eine Strategie, um die Stärke in der Forschung in eine Stärke in der Wirtschaft zu übersetzen.“

KI-Disput nach Warnungen von Elon Musk neu hochgekocht

Die Diskussion über den Einsatz von KI in der Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft hatte sich erst jüngst wieder neu entzündet, nachdem Tesla-Gründer Elon Musk in den USA vor den Risiken einer echten KI für die Menschheit gewarnt hatte. Damit hatte er sowohl heftigen Wider- wie auch Zuspruch geerntet. Neben dem exzentrischen Erfinder hatten weitere Experten unter anderem ein Verbot von Killer-Robotern in Kriegen gefordert.

Fokus auf autonomes Fahren, Big Data und Industrie 4.0

Andererseits hatten Konzernbosse wie Mark Zuckerberg auf den Nutzen von KI gerade in Internetunternehmen wie Facebook verwiesen. Zudem gehen die meisten Verfechter des „Big Data“-Trends davon aus, dass die enorm anschwellenden Datenfluten die die Menschheit Jahr für Jahr erzeugt, bald nur noch von Künstlichen Intelligenzien analysiert werden können. Auch in den hochautomatisierten Fabriken der „Industrie 4.0“ und den autonom fahrenden Autos der nahen Zukunft sollen zentrale wie auch dezentrale KI-Einheiten eine wichtige Rolle spielen. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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