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Handwerker wollen nicht nur Handlanger von Google sein

Googles "Self-Driving Car" (auch Roboterauto genannt). Foto: Google
Googles „Self-Driving Car“ (auch Roboterauto genannt). Foto: Google

Dresden, 16. September 2016. Zum „Tag des Handwerks“ am Samstag wollen die Dresdner Handwerker ihre Innovationskraft herausstreichen und junge Menschen für Berufe „mit goldenem Boden“ begeistern. „Wir wollen zeigen, wie innovativ Handwerk heute ist und wie wir auf den digitalen und den demografischen Wandel reagieren“, betonte Kammerpräsident Jörg Dietrich. „Wir Handwerker sind keineswegs gegen die Digitalisierung. Aber wir wollen sie mitgestalten und nicht zur verlängerten Werkbank von Google, Tesla oder anderen Konzernen degradiert werden.“

Autoreparaturen in Zukunft per Software-Update?

Der Verweis auf Google und Tesla bezieht sich nicht zuletzt auf den Trend zu autonom fahrenden Autos: Solche Fahrzeuge werden größtenteils ferngewartet, durch Software-Updates aus der US-Firmenzentrale „repariert“. Die Sorge der Kfz-Handwerker: Sie werden dann nur noch als Sub-Auftragnehmer gebraucht, um Hardware nach den Anweisungen aus den USA auszutauschen.

Wettbewerbs-Vorteile für Uber & Co. kritisiert

Vor Wettbewerbsverzerrungen warnte der Dresdner Handwerkskammer-Präsident auch mit Blick auf die sogenannte „Plattform-Ökonomie“. Also Internet-Plattformen wie „Uber“ oder „Airbnb“, über die Privatleute Autofahrten oder Zimmer vermieten. Hier gelte es gleiche Bedingungen zu Taxi-Unternehmen und Hotels zu schaffen, die Mindestlöhne zahlen und viele gesetzliche Auflagen zu erfüllen haben, forderte Jörg Dietrich.

Autor: Heiko Weckbrodt

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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