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Kinder nutzen Internet fürs Quatschen

Sprachforscher wollen die Dialog-Dynamik in WhatsApp-Beziehungen analyisieren. Abb.: Heiko Weckbrodt
Abb.: Heiko Weckbrodt

Aber auch Seiten mit Spielen und „verbotenen“ Sachsen unter Junioren beliebt

Moskau/Ingolstadt, 7. Juni 2016. Zwei Drittel aller Kinder nutzen das Internet vor allem, um sich mit anderen zu unterhalten. 11 Prozent besuchen Spieleseiten. Und interessanterweise landen Seiten rund um die Themen Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel bereits auf Platz der 3 der Netz-Seiten, die Kinder am liebsten ansteuern. Das geht aus einer Statistik von „Kaspersky“ hervor.

Die russische Firma hatte dafür die Benachrichtigungen des Kindersicherungsmoduls auf Rechnern mit entsprechender Kaspersky-Software ausgewertet. Die Statistik ist daher nicht repräsentativ.

Deutsche Kinder surfen demnach im internationalen Vergleich überdurchschnittlich häufig auf Seiten der Kategorien „Computerspiele“ sowie „Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel“. Besuche von Porno-Seiten durch Kinder meldete dieses Modul hingegen nur selten: In Deutschland steuerten nur 2 % der Kinder „Erwachsenen-Seiten“ an – in China taten dies aber immerhin rund 23 % aller Kids.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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