NewsWirtschaftspolitik

Mehrheit begrüßt 8,50 Euro Mindestlohn

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Heroldsberg, 19. Dezember 2013: Zwei Drittel aller Deutschen ist für den von der Großen Koalition (GroKo) geplanten flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Das hat eine Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts „Dr. Doeblin“ aus Heroldsberg (Bayern) unter 1018 Deutschen ergeben.

Die Befragten konnten dabei zwischen zwei alternativen Antworten wählen: „Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde ist eine gute Sache: Damit wird sichergestellt, dass keiner unter Wert bezahlt und ausgebeutet wird“ (67 Prozent) oder „Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde ist eine schlechte Sache: In manchen Branchen oder Regionen werden die Unternehmen bei 8,50 Euro pro Stunde Arbeitsplätze abbauen.“ (17 Prozent). Die restlichen Befragten waren unentschieden. Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

Schreibe einen Kommentar