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Nach-Automatisierung soll Europas Hightech-Industrie gegen Asien-Konkurrenz wappnen

Durch HAP mit Robotern nachautomatisierter Reinraum. Foto: Jürgen Lösel, HAP

Durch HAP mit Robotern nachautomatisierter Reinraum. Foto: Jürgen Lösel, HAP

Dresden, 24./25. Januar 2013. Eine nachträgliche Automatisierung älterer Chip- und Solarfabriken kann den europäische Hochtechnologie-Industrien helfen, im immer härteren internationalen Wettbewerb insbesondere gegen die Konkurrenz aus Asien zu bestehen. Dieses Fazit haben mehrere Teilnehmer des „10. Innovationsforum for Automation“ in Dresden gezogen. „Europa ist stark in der Hochtechnologie – wir verfügen über das Technologiewissen, gerade in der Halbleiter- und der Solarindustrie“, betonte beispielsweise Steffen Pollack, Geschäftsführer der Dresdner Automatisierungsfirma „HAP“, die zu den Ausrichtern der Tagung gehört. „Die Produktion wandert jedoch zusehends ab. Um diesem Trend zu begegnen denken, immer mehr europäische Produzenten um: Sie automatisieren ihre Fertigungslinien.“

„Operation während eines Marathons“

Es könne sich „aber kaum ein Unternehmen leisten, seine Fertigungslinien komplett auszutauschen oder die Produktion für individuelle Anpassungen zu unterbrechen“, erklärte Manfred Austen, Geschäftsführer des Software-Unternehmens „Systema“ eine der zentralen Herausforderungen von „Nach-Automatisierungen“ in Hightech-Fabriken. Daher habe man sich auf Umrüstungen im laufenden Betrieb spezialisiert. „Das gleicht einer Operation am offenen Herzen eines Läufers – während er auf der Marathonstrecke unterwegs ist“, unterstrich der Systema-Chef. hw

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