Alle Artikel mit dem Schlagwort: Trojaner

Die Karte zeigt die Infektionsrate von Rechnern durch den Trojaner "Trojan.MSIL.Steamilik" im weltweiten Vergleich. Abb.: Kaspersky

Cyber-Diebe attakieren verstärkt deutsche Steam-Spieler

Ingolstadt, 18. August 2016. Cyber-Diebe attackieren seit Jahresbeginn verstärkt die Konten deutscher Spieler auf der Plattform „Steam“. Darauf hat die Ingolstädter Niederlassung der russischen Sicherheits-Softwarefirma „Kaspersky“ hingewiesen. Diebe wollen Zugänge und Spielobjekte plündern „In Deutschland gibt es einen Anstieg bei den Infizierungen der Malware-Gattung ,Steam Stealer‘“, hieß es von Kaspersky. „Die Zielobjekte der Kriminellen sind Online-Gaming-Gegenstände und Account-Zugangsdaten, die auf dem Cyberschwarzmarkt verkauft werden.“ Trojaner gelangen oft über Zusatz-Software auf den Rechner Die Kriminellen versuchen demnach vor allem, die unter den Codenamen „Trojan.MSIL.Steamilik“ und „Trojan-Downloader.MSIL.Steamilik“ bekannten Schadprogramme den Spielern unterzujubeln – beispielsweise durch infizierte Zusatzprogramme für Steam und für Internetzugangsprogramme. Was ist Steam? Steam ist eine Verkaufs- und Verwaltungsplattform für Spiele im Internet. Sie hat rund 100 Millionen Nutzer weltweit. Laut Angaben der Firma Valve, die die Steam-Plattform betreibt, werden monatlich 77.000 Konten gehackt und geplündert.

Besonders lukrativ: Trojaner. Foto: Heiko Weckbrodt

Geklautes Steam-Konto kostet 15 $ auf Schwarzmarkt

Kaspersky: Spieler geraten zunehmend ins Visier von Cybergangstern Moskau/Ingolstadt, 15. März 2016. Cybergangster greifen verstärkt Spieler auf der Plattform „Steam“ an. Die Kriminellen wollen dabei die Zugangsdaten der Nutzer oder virtuelle Spielgegenstände rauben. Die gestohlenen Konten werden dann für durchschnittlich 15 Dollar pro Zugang auf dem Schwarzmarkt vertickt. Das hat das russische Sicherheits-Softwareunternehmen Kaspersky nach einer Analyse mitgeteilt. Steam ist eine Internetplattform, die zahlreiche Computerspiele verkauft und deren Nutzung verwaltet.

Die Teslacrypt-Erpresser fordern 500 Dollar für die Entschlüsselung von Spielständen. Abb.: Kaspersky

Teslacrypt erpresst deutsche Spieler

Kaspersky: Cyberkriminelle verschlüsseln Spielstände – aber nicht so stark wie behauptet Moskau, 8. August 2015. Die Erpresser-Software „Teslacrypt“ attackiert seit Jahresbeginn vor allem französische und deutsche Spieler. Darauf hat die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky hingewiesen.

Besonders lukrativ: Trojaner. Foto: Heiko Weckbrodt

Cybergangster machen bis zu 2000 Prozent Rendite

Kaspersky analysiert Kosten und Ertrag von Online-Attacken Moskau/Ingolstadt, 29. Dezember 2014: Von solchen Renditen kann ein klassisches Industrie-Unternehmen nur träumen: Mit internetgestützten Angriffen können Cyber-Kriminelle bis zu 20 Mal mehr Gewinn einstreichen als sie anfänglich investiert haben. Das geht aus einer Analyse der russischen Sicherheits-Softwareschmiede „Kaspersky“ hervor. Insofern ist es kein Wunder, dass der Strom selbst plumper Betrugs-Spams in unser aller E-Mail-Kästen nicht versiegt.

Mehr als jeder dritte deutsche Rechner attackiert

Ingolstadt, 27. Mai 2013: Von einer „besorgniserregenden Bedrohungslage“ aus dem Internet hat die russischstämmige Sicherheits-Softwareschmiede „Kaspersky“ gewarnt: Allein im ersten Quartal wurden demnach 39,1 Prozent aller deutschen Rechner, auf denen ein Kaspersky-Schutzpaket installiert ist, aus dem Netz attackiert. Dies entspreche einem Anstieg um 1,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. Insgesamt wehrten die Firewalls und Virenwächter in dieser Zeit über 55 Millionen Angriffe ab, teilte das Unternehmen mit.

Internet-Spionage: Silicon Saxony plädiert für festverdrahtete Abwehr in Computerchips

Dresden, 5. Mai 2013:Um internetgestützte Industriespione und kriminelle Attacken abzuwehren, sollten fest verdrahtete Firewalls in mehr Computerchips integriert werden. Das hat Heinz Martin Esser, Präsident des sächsischen Hightech-Branchennetzwerkes „Silicon Saxony“ , auf einer Fachveranstaltung zur „Cyber-Sicherheit“ in Dresden vorgeschlagen. „Eine sichere Chiparchitektur ist die Basis für eine sichere IT“, betonte er. Die Lösung liege im Konzept „Security system on a chip“: „Ohne solche sicheren Halbleiter mit bereits darauf verankerter sicherer Software gibt es in Zukunft keine zuverlässige IT-Infrastruktur.“

PhotoTAN: Comdirect sichert Bankgeschäfte mit bunten Bildern

Quickborn, 7. April 2013: Die Online-Bank „Comdirect“ will Mitte 2013 das „PhotoTAN“ einführen, das Überweisungen und andere Bankgeschäfte im Internet mit bunten kryptografischen Bildern absichert. Das kündigte die in Quickborn ansässige Commerzbank-Tochter in ihrem Geschäftsbericht und in der jüngsten Ausgabe ihres Kundenmagazins „Compass“ an. Die „PhotoTANs“ sollen Kunden besser gegen manipulierte oder gefälschte Bankseiten schützen.

BSI warnt vor neuer Viruswelle in Werbebannern

Auch seriöse deutsche Portale verseucht Bonn, 6. April 2013: Vor einer neuer Welle mit Bank-Trojanern und anderen Schädlingen infizierter Werbebannern auf deutschen Internet-Seiten hat das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) gewarnt. Entsprechend verseucht sind nicht etwa nur Schmuddel-Seiten, sondern auch die Netzportale von Magazinen, Tageszeitungen, Jobbörsen, ja selbst Internetpräsenzen von Kommunen, soweit dort Werbung geschaltet ist. Um sich einen Trojaner einzufangen, reicht unter Umständen allein der Besuch dieser Seiten, teilte das BSI mit.

Trojaner segelt unter Flagge der Telekomrechnung

Internet, 21. Februar 2013: Derzeit sind E-Mails mit vermeintlichen Telekom-Rechnungen im Umlauf, die gefährliche Trojaner enthalten. Sie enthalten als Anhang die Archiv-Datei “2013_01rechnung_071124899.zip”. Entpackt der Empfänger diesen Anhang, findet sich darin eine Datei, die auf den ersten Blick wie die übliche PDF-Rechnungsdatei der Telekom aussieht, jedoch die Endung “.exe” aufweist. Wer dort doppelklickt, startet ein Programm, das den Trojaner auf den PC lädt.

GVU entrüstet über neue Kinderporno-Version des „GVU-Trojaners“

Berlin, 2. Februar 2013: Als „ungeheure Skrupellosigkeit“ hat die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU) die neueste Variante des „GVU-Trojaners“ gegeißelt, die mit Kinderpornos arbeitet. Den Kriminellen, die den Erpresser-Virus in Umlauf brachten, sei „offenbar jedes Mittel recht“, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.

Symantec: Trojaner infiziert über gefälschte Netz-Läden Tausende Android-Geräte

Mountain View, 21. Januar 2013: Mit gefälschten App-Stores ist es den Drahtziehern eines neuen Trojaners namens „Android.Exprespam” anscheinend gelungen, in den vergangenen Wochen Tausende Android-Handys- und Tablettrechner zu infizieren und zwischen 75.000 und 450.000 Datensätze mit persönlichen Daten von den Nutzern zu stehlen. Das hat eine heute veröffentlichte Analyse der US-amerikanischen Sicherheitssoftware-Firma „Symantec“ („Norton Internet Security“) ergeben.

Kaspersky: 99 % der mobilen Schädlinge zielen auf Android

Moskau/Ingolstadt, 9. Januar 2013: Die mobilen Schädlinge im Netz konzentrieren sich immer mehr auf Android-Telefone und -Tablettrechner. Das geht aus der Jahresauswertung 2012 der russischen Sicherheits-Softwareschmiede “Kaspersky” hervor. Demnach attackierten 99 Prozent aller entdeckten Viren, Trojaner und anderen Schadprogramme, die mobile Technik angreifen, auf Geräte mit Googles Betriebssystem “Android”. Das liegt einerseits an der wachsenden Beliebtheit und damit Verbreitung von Android-Smartphones und -Tablets. Andererseits bietet dieses – im Vergleich zum Beispiel zu Apples “iOS” – offene Betriebssystem mehr Angriffsflächen.

Neue „GVU-Trojaner“-Welle geht angeblich von illegalen Film-Portalen aus

Berlin, 22. Dezember 2012: Es ist fast schon zu passend, um Zufall zu sein: Der sogenannte „GVU-Trojaner” treibt wieder sein erpresserisches Unwesen und sperrt Computer – angeblich im Namen der „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU). Das Pikante daran: Die jüngste Infektionswelle wird ausgerechnet beim Besuch solcher illegaler Streaming-Filmportale wie „KinoX“ und „Movie2k“ ausgelöst, wie die GVU meldet. Heimlich mag sich da mancher GVU-Manager hinter verschlossenen Türen freudig die Hände reiben, kann man nur mutmaßen. Offiziell freilich betont die GVU, zu solchen Mitteln greife sie nicht sondern setze auf Aufklärung.