Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schreitroboter

Infanterie gegen Schreitpanzer - das kann kaum gut gehen. Szenenbild (hw) aus "Iron Harvest 1920+"

„Iron Harvest 1920 +“: Eiserne Ernte im Dieselpunk-Dauerkrieg

Deutsche Spieleschmiede erzählt eine alternative Zeitlinie – und will damit das Echtzeit-Strategie-Genre reanimieren Wie hätte sich Europa wohl verändert, wenn der I. Weltkrieg noch Jahre weitergetobt hätte, ein Krieg ohne Ende, der nur immer zerstörerische Tötungsmaschinen hervorbringt? „Iron Harvest 1920 +“ spielt dieses Szenario durch: Im ersten Echtzeit-Strategiespiel der Bremer Adventure-Schmiede „King Art Games“ erleben aus verschiedenen Perspektiven, wie Sachsen und Rusviets stählerne Schreitpanzer entwickelt haben, angetrieben durch riesige Dieselmotoren und komplizierte Mechaniken, die über Felder und durch Häuser stampfen und alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Statt Steampunk ist hier Dieselpunk angesagt.

Die Chemnitzer Forscher arbeiten an einem humanoiden Schreitroboter. Fotzo: Jacob Müller für die TU Chemnitz

Professorin will 1. sächsischen Schreitroboter bauen

Forscherin der TU Chemnitz möchte Grundstein für eine Roboterindustrie im Freistaat legen Chemnitz, 13. Februar 2020. Ingenieurinnen und Ingenieure der TU Chemnitz wollen den ersten sächsischen Laufroboter konstruieren – und eine breite Robotikindustrie im Freistaat begründen. „Wir wollen einen eigenen sächsischen Roboter-Hersteller etablierten“, kündigte Professorin Ulrike Thomas an – sie ist die Inhaberin des Lehrstuhls für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion an der TU Chemnitz. „Der Grundstein ist schon gelegt.“

Fahren war gestern: Tharandter Erntemaschine schreitet durch die Wälder

Sächsiche Forscher wollen durch Abkehr vom Fahrprinzip Waldböden schonen Tharandt, 20. September 2013: Ein wenig sieht er schon wie einer jener imposanten Schreit-Roboter aus den „Starwars“-Filmen aus: Der neue Holzernter (Harvester), den TU-Forscher aus Tharandt und Dresden jetzt für die morastigen Wälder Norddeutschland und des Baltikums entwickelt haben. Statt auf Reifen oder Ketten stampft dieses Forstgerät auf künstlichen Füßen durch den Wald, um Bäume en masse zu fällen, zu entasten und zurechtzuschneiden. Damit kommt er in unwegsamen Gelände nicht nur besser voran als seine rollenden Geräte-Kollegen, sondern schont auch den Waldboden.