Alle Artikel mit dem Schlagwort: SaaS

Das Itexia-Team. Foto: Itexia

Frisches Kapital für Inventar-Softwareschmiede Itexia Dresden

Geschäftsengel geben über eine halbe Million Euro Dresden, 16. November 2021. Die Inventar-Softwareschmiede „Itexia“ aus Dresden bekommt über eine halbe Million Risikokapital, um ihre internetbasierten Verwaltungsprogramme in der Rechnerwolke (Cloud) weiterzuentwickeln. Das Geld dafür steuern die Unternehmer Julius Göllner, Christoph Jentzsch und Philipp Herkelmann, die hier als „Business Angels“ (Geschäftsengel) agieren, also als Kapitalgeber und Berater in Personalunion. Das geht aus einer Itexia-Mitteilung hervor.

René Schädlich (links), Helmut Geilert und Gerrit Raddatz (rechts) von der CBApply. Foto: TGFS

Chemnitzer KI sucht nach optimaler Öko-Lieferkette

Logistiksoftware-Firma „CBApply“ bekommt Geld vom Technologiegründerfonds Sachsen Chemnitz/Leipzig, 27. April 2021. Selbst viele kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland haben sich inzwischen die Vorteile einer global vernetzten Wirtschaft zunutze gemacht: Sie haben Lieferketten rund um den Erdball aufgebaut – um preisgünstig Autoteile zu fertigen, weit entfernte Märkte durch eine Vor-Ort-Produktion zu erschließen oder um den kapitalzehrenden Bau von Großfabriken herumzukommen. Komplexe globale Lieferketten mit Excel-Tabellenwirtschaft kaum noch zu beherrschen Aber: Dabei alle Zulieferer im Auge zu behalten, Störungen durch Seuchen, havarierte Suez-Frachter oder texanische Kälteeinbrüche auszubügeln, dabei auch noch ökologisch zu wirtschaften und neue Lieferkettengesetze zu beachten, ist mit reiner Excel-Tabellenwirtschaft so gut wie unmöglich geworden. Ein junges Unternehmen aus Chemnitz schickt dafür nun „Künstliche Intelligenzen“ in die Spur: Diese KI suchen und überwachen für die Kunden von „CBApply“ die optimale Lieferketten, die für das rechte Gleichgewicht aus Profit, Qualität und Nachhaltigkeit sorgen. Der „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) hält dieses Konzept für zukunftsweisend – und investiert nun in die „CBApply GmbH“. Den Umfang der Geldspritze bezifferte der teilstaatliche Risikokapitalist allerdings nicht.

Coraixx-Chef Eyk Pfeiffer freut sich: Das Software-Unternehmen hat ein Entwicklungszentrum in Dresden am Albertplatz eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Coraixx startet Entwicklungszentrum in Dresden

Softwareschmiede sieht Riesenmarkt für die KI als Buchhalter – 5 Millionen Euro Anschubfinanzierung Dresden, 14. März 2019. Mit „Coraixx“ siedelt sich in Dresden eine weitere Softwareschmiede an: Das junge Finanzservice-Unternehmen aus Frankfurt am Main hat im Simmel-Hochhaus am Albertplatz ein Entwicklungszentrum für „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Buchhaltung eröffnet und mit fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung ausgestattet. Die siebenköpfige Startmannschaft soll bis Ende 2020 auf rund 25 Informatiker, Mathematiker, Projektmanager und andere Spezialisten wachsen. „Und die müssen dafür sorgen, dass unsere KI keine Fehler macht“, betont Finanzchef Sven Ulbrich. „Daher brauchen wir die höchste Qualität und die besten Leute.“