Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pharao

Wie übermächtig und wahrhaft gottgleich muss der König aui Zeitgenossen in all seiner onumentalität gewirkt haben? Die Visualisierung der Fragmente zur Kolossalstatue Psammetichs I. zeigt im Größenvergleich auch einen Mensch in Normalgröße, Foto: Christopher Breninek (Grafik)

Digitale Reko zeigt Pharao Psammetich I.

Ägyptologe aus Kairo hat altes Puzzle am Computer zusammengesetzt Kairo/Leipzig, 15. April 2018. Der ägyptische Pharao Psammetich I. (664–610 v. u. Z.), der erst ein Vasall der assyrischen Invasoren und später ein Wiedervereiniger Ägyptens war, ist mit digitaler Hilfe wiederauferstanden: Basierend auf Fragmenten, die ein deutsch-ägyptisches Forscherteam in Kairo ausgrub, hat der Nachwuchs-Ägyptologe Christopher Breninek von der Uni Leipzig nun die Kolossalstatue des Pharaos im Computer rekonstruiert.

Sitzbildnis Ramses VI. Foto: Ägyptisches Museum, Universität Leipzig

Sachsen graben Ramses-Relief am Ort der Schöpfung aus

Kairo/Leipzig, 1. November 2016. Archäologen der Uni Leipzig haben in der ägyptischen Hauptstadt bedeutende Relikte aus der Pharaonen-Zeit entdeckt. Sie gruben im früheren „Heliopolis“, das den alten Ägyptern als Ort der Weltschöpfung galt, Relief-Szenen aus der Zeit von Ramses II., außerdem einen zweiten Tempel des bedeutenden Herrschers sowie ein Sitzbildnis Ramses VI. und die Pfote einer kolossalen Sphinx aus. Das hat die Uni Leipzig heute mitgeteilt.

Die 2400 Jahre alte Inschrift des Königs Nektanebo I. Foto: Dr. Dietrich Raue

2400 Jahre alte Pharaonen-Inschrift im Kairoer Müll ausgegraben

Leipziger Archäologe wurde mit ägyptischen Kollegen am „Ort der Schöpfung“ fündig Kairo/Leipzig, 19. April 2015: Eine etwa 2400 Jahre alte Inschrift des ägyptischen Pharaos Nektanebo I. sowie Reste einer 3200 Jahre alten Statue von Pharao Merenptah haben der Leipziger Archäologe Dr. Dietrich Raue, Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium sowie weiter Forscher und Helfer inmitten von Müll und illegale errichteten Häusern bei Kairo ausgegraben. Das teilte die Uni Leipzig mit. Der Ort ist besonders geschichtsträchtig: An dieser Stelle befand sich einst der Tempelbezirk Heliopolis, wo nach der vorhellenistischen ägyptischen Mythologie die Götter und die Schöpfung entstanden.