Alle Artikel mit dem Schlagwort: Konzert

Gefangen! Biologe Dr. Stefan Schöneich von der Uni Leipzig hat die betrügerische Grille im Glas. Foto: Swen Reichhold/ Universität Leipzig

Will die Grille Sex, löst sie Panik aus

Insekten-Weibchen fallen darauf inzwischen aber nur noch zum Schein herein Leipzig, 15. Dezember 2015. Auf ein evolutionär recht ungewöhnliche Flirt-Strategie von männlichen Grillen ist der Insektenforscher Dr. Stefan Schöneich von der Uni Leipzig gemeinsam mit Kollegen aus den USA, aus Frankreich und Großbritannien gestoßen: Die insektoiden Machos erschrecken nämlich zielgerichtet die Weibchen mit vermeintlichen Fledermaus-Angriffen, um sie rasch zu orten und so ihre Sex-Chancen zu verbessern. Die Grillen-Damen haben den Betrug allerdings inzwischen durchschaut…

Osmanische Soldaten treiben armenische Zivilisten im April 2015 aus Kharpert in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh. Die Aufnahme fertigte mutmaßlich ein unbekannter deutscher Reisender an. Fotoautor unbekannt, publiziert vom am. Roten Kreuz, Wikipedia, Public Domain

Aghet: 100 Jahre nach Völkermord an Armeniern

Dresdner Sinfoniker wollen mit Konzertprojekt Zeichen der Versöhnung setzen Dresden/Berlin, 7. November. In einem multinationalen Konzertwerk „Aghet“ (Die Katastrophe) wollen die Dresdner Sinfoniker im November 2015 gemeinsam mit armenischen, türkischen, serbischen, kroatischen, bosnischen und deutschen Musikern an den Völkermord und die Vertreibung des armenischen Volkes vor 100 Jahren in der Türkei erinnern. „Als wichtigster Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war auch das deutsche Kaiserreich in die Verbrechen verstrickt“, betonen die Musiker um Intendant Markus Rindt. „Die Dresdner Sinfoniker wollen mit ihrem Konzert ein Zeichen der Versöhnung setzen.“ Mit dabei ist der Gitarrist Marc Sinan – seiner armenischen Großmutter Vahide, die die Katastrophe überlebte, wird das Konzert gewidmet sein.

Keiji Nakazawa erlebte den Atombomben-Abwurf über Hiroshima als Sechsjähriger - und verarbeitete das Erlebte davor und danach später in der Manga-Serie "Barfuß durch Hiroshima". Abb.: Keiji Nakazawa, Carlsen-Verlag

Barfuss durch Hiroshima

70 Jahre nach dem Atomschlag improvisieren die Dresdner Sinfoniker am Elbufer zur Videogroßprojektion eines apokalyptischen Mangas Dresden/Hiroshima, 18. Juli 2015. Unter dem Titel „Barfuß durch Hiroshima“ verwandelt sich genau 70 Jahre nach dem ersten Nuklearschlag gegen Nippon das Japanische Palais am Elbufer in eine Projektionsfläche der Apokalypse: Bei einem kostenlosen Freiluftkonzert musizieren die Dresdner Sinfoniker dort am 6. August 2015 zu einer Videogroßprojektion, in der die japanischen Comics („Mangas“) des Hiroshima-Überlebenden Keiji Nakazawa verarbeitet werden.

Maya-Konzert am 21. Dezember ausverkauft – Arte übeträgt im Netz

Dresden, 18. Dezember 2012: Das transkontinentale Maya-Konzert, mit dem die Dresdner Sinfoniker den vermeintlichen Weltuntergangstag, den 21. Dezember 2012, begehen, ist ausverkauft. Wie das Ensemble aber weiter mitteilte, wird das Ereignis, bei dem Künstler in Dresden und eine Maya-Sängerin in Mexika per Live-Schaltung zusammen musizieren wollen, über das Internetradio von „Arte“ live übertragen.

Dresdner Sinfoniker bitten im Internet um Spenden für Maya-Apokalypse-Konzert

Dresden, 22. November 2012: Um ein spektakuläres Mayamusik-Konzert mit Live-Schaltung nach Mexiko am angeblichen Apokalypsetag, dem 21. Dezember 2012, mitzufinanzieren, wollen die „Dresdner Sinfoniker“ auch Spendengelder von Internetnutzern auf der Dresdner „Crowd Funding“-Plattform www.dresden-durchstarter.de einsammeln. Das hat die „Dresden Marketing GmbH“ angekündigt.