Alle Artikel mit dem Schlagwort: energiekrise

Hat viel von seiner Strahlkraft eingebüßt: Der Elektroingenieur. Die Nachwuchsprobleme in der Branche sind ein Thema des Mikrosystemtechnik-Kongresses in Dresden. Visualisierung: Dall-E

VDI: Ingenieurmangel verschärft Energiekrise und bremst Transformation

Vor allem im Sektor Elektro und Energie sind die Engpässe hoch – im Bau dagegen schrumpfen sie Düsseldorf/Nürnberg, 9. November 2023. Obgleich der Wirtschafts-Abschwung in Deutschland gerade den Fachkräfte-Mangel gerade etwas dämpft: In der Industrie und in anderen Wirtschaftssektoren fehlen weiter Elektro- und Energietechnik-Ingenieure. Darauf hat der Verband der deutschen Ingenieure (VDI) in Düsseldorf hingewiesen. Die Engpässe bei Ingenieurberufen könnten die aktuelle Bau- und Energiekrise weiter verschärfen.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Hohe Energiepreise saugen Milliarden aus Deutschland heraus

Ifo: Energiepreise bleiben ohne russisches Gas auf Jahre hoch und die Bundesrepublik abhängig von anderen Energieimporten München, 8. November 2022. Die hohen Gas- und Ölpreise erzeugen milliardenschwere Einkommensverluste in Deutschland – und dies wird sich wohl auf Jahre so fortsetzen. Das hat das Wirtschaftsforschungs-Institut „Ifo“ aus München prognostiziert. Demnach werden die Energiekosten durch die Abkehr von russischen Erdgas wohl dauerhaft hoch bleiben und Deutschland auf absehbare Zeit von Energie-Importen abhängig bleiben.

Stromkabel und Energie. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Stromkrise: „Viele Unternehmer haben Angst, dass nun alles kaputtgeht“

Versorger kündigen in Sachsen Verträge: Nun gibt’s Strom zum zehnfachen Preis – oder gar nicht mehr Dresden, 28. Oktober 2022. Geschäftsführer Roland Giesen ärgert sich – und das hat mit der Energiekrise zu tun: Der regionale Versorger „Sachsenenergie“ hat dem renommierten Dresdner Automatisierungs-Unternehmen „Fabmatics“ nämlich die Stromverträge gekündigt. Und lange Zeit musste der Fabmatics-Chef fürchten, dass er künftig gar keinen Industriestrom mehr für die Fabrik bekommen würde. Nach langer Warterei kam zwar dann doch noch ein Angebot von Sachenenergie – aber mit einem von 16 auf 42 Netto-Cent pro Kilowattstunde fast verdreifachten Preis. „Von einem kommunalen Energieversorger hätte ich mir etwas mehr Rücksicht auf die regionale Wirtschaft gewünscht“, kritisiert Roland Giesen.