Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elbe

Schwebendes Bohrgerät an der Brühlschen Terrasse in Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

3D-Avatare huschen durch die Festung Dresden

Neue Angebote sollen mehr Besucher locken Dresden, 11. Februar 2017. Rund zehn Millionen Gäste aus aller Welt besuchen jedes Jahr Dresden und lassen sich von der Frauenkirche, dem Grünem Gewölbe und dem Blick von der Brühlschen Terrasse faszinieren. Nur gut 50 000 von ihnen finden den Weg zum derzeit völlig unauffälligen Eingang am Georg-Treu-Platz zur Festung Dresden. Das soll sich ändern und wird sich auch ändern, wünscht sich Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG).

Besonders Kinder sind oft ganz wild auf die 3D-Bilder vom Mars. Foto: DLR

Mars-Besuch in Dresden

3D-Ausstellung zeigt Schluchten und Vulkane des roten Planeten Dresden, 30. Januar 2015: Wer auf außerirdischen Welten nach Aliens suchen, in die tiefen Schluchten des Mars eintauchen und dessen längst erloschene Vulkane besuchen will, muss sich nicht zwingend als blinder Passagier in ein Raumschiff einschmuggeln: Die europäische Raumsonde „Mars Express“ umkreist seit zehn Jahren unseren roten Nachbarplaneten – und hat seitdem mit einer deutschen Spezial-Kamera unzählige Stereofotos von der Marsoberfläche geschossen. Die wohl besten darunter können Besucher ab dem 7. Februar 2015 im Dresdner „Haus der Presse“ an der Ostra-Allee bewundern: großformatig und in 3D.

Blitz-Tsunamis schalten Superleitung ein und aus

Entdeckung Hamburger und Dresdner Forscher könnte Schlüssel zu Supraleit-Rechnern liefern Hamburg/Dresden, 29. März 2013: Tsunamis aus Terahertz-Blitzen können in bestimmten Materialien gezielt Supraleitung ein- oder ausschalten, also an gewünschten Stellen dafür sorgen, dass Strom widerstandslos geleitet wird. Dies konnte nun der Hamburger Planck-Forscher Prof. Andrea Cavalleri in einer Großforschungsanlage am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) nachweisen. Die Entdeckung könnte den Schlüssel zu neuartigen Supraleit-Computern liefern, die deutlich effektiver arbeiten als heutige Großrechner.

Rossendorfer Forscher starten vergrößerten Elektronen-Beschleuniger ELBE

Dresden-Rossendorf, 22. Februar 2013: Nach einem rund 55 Millionen Euro teuren Ausbau nimmt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in der kommenden Woche seinen vergrößerten Elektronen-Beschleuniger „Elbe“ offiziell in Betrieb. Der ist nun das größte Forschungsgerät in Sachsen und kann zum Beispiel auch Anti-Materie (Positronen), besonders brillante Röntgen- und Gammastrahlen sowie Neutronen erzeugen. Zudem ist Elbe nun mit einem Terahertz-Labor und einem Superlaser gekoppelt.