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Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker in der Fabrik von Dr. Quendt. Er ist zufrieden mit dem 2014 gekauften Tochterunternehmen. Foto: Heiko Weckbrodt

Amerikaner können wieder Stollen essen

Flugzeug-Strafzölle auf Süßigkeiten aus Dresden und Aachen fallen weg Dresden/Aachen, 16. Juni 2021. Für Dresdner Stollen, Aachener Printen und andere Süßigkeiten von Lambertz und Dr. Quendt stehen die weihnachtlichen Absatzchancen in den USA wieder besser: Nach der Einigung zwischen der EU und den Vereinigten Staaten im „Flugzeugstreit“ fallen vorerst auch die 25-prozentigen Strafzölle weg, die auch den sächsischen Bäckern lange Zeit die US-Geschäfte verdorben hatten. Das geht aus einer Lambertz-Mitteilung hervor.

Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker in der Fabrik von Dr. Quendt. Er ist zufrieden mit dem 2014 gekauften Tochterunternehmen. Foto: Heiko Weckbrodt

Stollen-Rekord für Dr. Quendt Dresden

Lambertz-Chef Bühlbecker will Dresdner Leckereien auch im Lande Putins verkaufen. Dresden/Aachen, 20. Dezember 2019. Für die Dresdner Backfabrik „Dr. Quendt“ war die diesjährige Weihnachtssaison besonders erfolgreich. „Dr. Quendt hat einen positiven Abschluss erwirtschaftet“, berichtete Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker, zu dessen Gruppe der Betrieb seit 2014 gehört, bei einem Besuch in Dresden. „Und das Unternehmen hat so viele Stollen verkauft wie noch nie zuvor.“ Mehr als jeder zweite Stollen komme inzwischen aus der Backfabrik im Dresdner Süden.

Der Werksverkauf in der "Dr. Quendt"-Fabrik in Dresden-Gittersee ist auch bei Schnäppchenjägern beliebt. Foto: Dr. Quendt

Süß: 30 % Umsatzplus für Dr. Quendt

Seit dem Lambertz-Deal flutscht in Dresden das Geschäft mit Dominosteinen, Dinkelchen & Co. wieder. Dresden, 4. Juli 2019. Fünf Jahre nach dem Beinnahe-Aus und der Übernahme durch „Lambertz“ hat sich „Dr. Quendt“ stabilisiert: Die Backfabrik im Dresdner Süden schreibt Gewinne und verkauft immer mehr Süßigkeiten – Stollen, Russisch Brot, Dominosteinen, Dinkelchen und Bemmchen vor allem. „Der Umsatz ist in den letzten vier Jahren um insgesamt über 30 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei 27 Millionen Euro“, erklärte Lambertz-Sprecher Martin Heinen auf Oiger-Anfrage.